VP-Wolf: Der Kasperl darf nicht sterben

Wien (VP-Klub) - "Kinderfreundliche Kultur ohne den traditionsreichen Wiener Kasperl kann und will sich kaum einer vorstellen", reagiert LAbg. Franz Ferdinand Wolf, Kultursprecher der ÖVP Wien, auf die Schwierigkeiten des Wiener Kasperl in der Urania.

"Der Kasperl ist einer der ersten Berührungspunkte für Kinder mit dem Theater. Umso wichtiger ist es, diese Institution auch den nächsten Generationen zu erhalten", so Wolf. Die Stadt Wien und der Betreiber der Urania, das Wiener Volkshilfswerk, sind nun gefordert, unterstützend einzugreifen. In einem ersten Schritt sollte, schlägt der VP-Kultursprecher vor, die Miete den Möglichkeiten des Theaters angepasst werden.

Auch hinsichtlich einer verstärkten Bewerbung des Kasperltheaters in der Wiener Urania ist die Stadt Wien gefordert. Hier sind dringend Gespräche zu führen und Vereinbarungen zu treffen.

Deutsch lernen mit dem Wiener Kasperl

Um die Auslastung des Kasperltheaters in der Urania zu verbessern, wäre es für Wolf begrüßenswert, wenn die Stadt Wien nicht nur in den zahlreichen stadteigenen Medien dafür Promotion betreibt, sondern auch in Wiens Kindergärten und Volksschulen. "Auch für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache wären Begegnungen mit Kasperl und Petzi eine zusätzliche Möglichkeit, nahezu spielerisch Deutsch zu lernen. Und so ganz nebenbei könnte auch das Interesse fürs Theater geweckt werden. Es gäbe viele interessante Unterstützungsmöglichkeiten für die Stadt Wien, man muss nur kreativ und gewillt sein", meint Wolf.

"Das schon traditionelle und zeitlose Wiener Kasperltheater muss für Wien und die Kinder erhalten bleiben. Der Kasperl darf nicht sterben", appelliert Wolf abschließend.

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