Mölzer: Überalterung Europas kann nur durch eigene Kinder gestoppt werden!

Erstes Forum zur demographischen Zukunft Europas - EU diskutiert politisch korrekt über den angeblichen Wert der Massenzuwanderung.

Wien, 31-10-2006 (OTS) - Es sei zu befürchten, daß beim heute in Brüssel beginnenden "Ersten Forum zur demographischen Zukunft Europas" statt über wirksame Maßnahmen gegen die Zeitbombe der Überalterung Europas politisch korrekt über den angeblichen Wert der Massenzuwanderung diskutiert werde, sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Als Hauptursachen dafür nannte Mölzer die Tatsache, daß die Kommission in ihrem Bericht vom 12. Oktober die Überalterung ausschließlich als Gefährdung für die Produktivität Europas sähe und keinen Willen zeige, wirksame Maßnahmen gegen die Massenzuwanderung zu ergreifen.

"Dabei gefährden Massenzuwanderung und Überalterung in erster Linie den Bestand der autochthonen Völker Europas. Wenn die Kommission in ihrer Mitteilung festhält, daß allein im jahr 2004 1,8 Millionen legale Zuwanderer in die EU kamen und daß bis 2050 nach vorsichtiger Schätzung mit insgesamt 40 Millionen Zuwanderern zu rechnen sei, dann sieht man, daß die Ethnomorphose - zu deutsch "Umvolkung" - Europas schon längst im Gang ist. Aber dennoch preist die Kommission in skandalöser Weise die Massenzuwanderung als Verjüngung", kritisierte der freiheitliche EU-Mandatar.

Welche Auswirkungen die schrankenlose Zuwanderung auf Österreich und insbesondere auf Wien haben werde, zeige die Studie von Universitätsprofessor Herbert Vonach, dem Vorsitzenden des Freiheitlichen Familienverbandes. So werde 2030 der Ausländeranteil bei etwa 35 Prozent liegen und bei der Altersgruppe der unter 15jährigen bei rund 46 Prozent. Und in Wien werde der Anteil der bodenständigen Bevölkerung schon in zwanzig Jahren auf unter 50 Prozent sinken, warnte Mölzer.

Um diese besorgniserregende Entwicklung aufzuhalten, werde es nicht ausreichend sein, wie die Kommission vorschlägt, bestehende Diskriminierungen von Menschen mit Kindern zu beseitigen. Vielmehr müsse es neben materiellen Anreizen zu einem tiefgreifenden Bewußtseinswandel kommen, damit sich wieder mehr Europäer für Kinder entscheiden, erklärte Mölzer. Daher sei eine pro-natalistische Politik erforderlich, die bedingungslos für die traditionelle Mehrkindfamilie eintritt und die allen Versuchen des spätlinken Zeitgeistes zur Zerstörung der Familie, wozu etwa die Einführung der sogenannten Homo-Ehe zählt, eine klare Absage erteilt, forderte der freiheitliche Europaparlamentarier. Und gleichzeitig sei eine EU-weite Null-Zuwanderung, auch für den Bereich des sogenannten Familiennachzugs dringend notwendig, was allerdings eine grundlegende Haltungsänderung des EU-Polit-Establishments voraussetze, betonte Mölzer abschließend.
Schluß (bt)

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