Verhandlungen zum BAGS-Kollektivvertrag gestartet

Reallohnzuwachs für die 70.000 Beschäftigten in Sozial- und Gesundheitsberufen gefordert

Wien (GPA/HGPD/ÖGB) - Die Verhandlungen zum BAGS-Kollektivvertrag (Berufsvereinigung von ArbeitgeberInnen für Gesundheits- und Sozialberufe) für die rund 70.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich starteten am 30. Oktober 2006. Die Verhandlungspartner tauschten dabei die Forderungsprogramme aus. Die Gespräche verliefen konstruktiv.++++

Der BAGS-Kollektivvertrag trat erstmals am 1. Juli 2004 in Kraft und gilt für Bereiche wie Behindertenbetreuung, Heimhilfe, Pflegeeltern und Tagesmütter. Zwischenzeitlich wurde der BAGS-Kollektivvertrag auch auf Betriebe ausgeweitet, die nicht Mitglieder der Arbeitgebervereinigung sind. Die Satzung trat mit 1. Mai 2006 in Kraft. Ziel ist es, weitere Betriebe zum Beitritt zur Arbeitgebervereinigung zu gewinnen.

"Die Beschäftigten dieser für die Zukunft der gesamten Gesellschaft so wichtigen Beschäftigtengruppe verdienen sich eine adäquate Lohn- bzw Gehaltserhöhung. Die Gewerkschaften fordern daher einen Reallohnzuwachs und Verbesserungen im Rahmenrecht", so die VerhandlerInnen der Gewerkschaften GPA (Gewerkschaft der Privatangestellten) und HGPD (Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst).

Die Verhandlungen werden am 24. November 2006 fortgesetzt.

ÖGB, 31. Oktober 2006
Nr. 708

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