- 27.10.2006, 11:19:58
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Geld sparen und weltweite Armut bekämpfen
Oikocredit bietet Alternative zum Weltspartag
Wien (OTS) - Mikrokredite sind durch den Friedensnobelpreis an
Professor Muhammad Yunus in den Mittelpunkt des öffentlichen
Interesses gerückt. Oikocredit, eine internationale Non Profit
Organisation, vergibt weltweit Kredite an Mikrofinanzinstitutionen,
um möglichst viele arme und benachteiligte Menschen in den ärmsten
Regionen der Welt zu erreichen. Das Kapital für die Mikrokredite wird
auch von Menschen aus Österreich zur Verfügung gestellt.
Rund 27.000 Menschen weltweit haben einen Teil ihres Geldes bei
der internationalen Kreditgenossenschaft Oikocredit angelegt. Kapital
in der Höhe von rund 270 Mio. Euro, das eingesetzt wird, um Menschen
in den so genannten Entwicklungsländern einen Zugang zu Mikrokrediten
und Projektfinanzierungen zu ermöglichen. Geld, das bereits
Hunderttausenden einen Weg aus der Armut gebahnt hat und
zuverlässlich wieder an die AnlegerInnen zurückgezahlt wurde - samt
Zinsen!
Mikrokredite als Sprungbrett aus der Armut
Kredite für Menschen, die als "unbankable poor" bei "normalen"
Banken keine Chance auf einen Kredit bekommen, weil sie oft nicht
einmal lesen und schreiben können. Kleine Beträge, meist nur 50-100
Euro, die Menschen in Entwicklungsländern eine Chance eröffnen, eine
gewerbliche Tätigkeit aufzunehmen. Die Frauen zu einem kleinen
Marktstand oder zum Erwerb einer Kuh verhelfen. Das bedeutet:
Versorgung ihrer Kinder mit Milch und Aufbau einer zusätzlichen
Einkommensquelle für die Familie.
"Menschen, die auf der Suche nach einer sozial und ökologisch
orientierten Geldanlage sind, können wir Oikocredit nur wärmsten ans
Herz legen. Denn wir wissen aus unserer täglichen Arbeit für Menschen
in Not, welche Chancen Kleinkredite für die Betroffenen in
benachteiligten Gebieten rund um den Erdball bedeuten", bestätigt
Caritas-Präsident Franz Küberl.
Prominente AnlegerInnen
Neben der Caritas Österreich vertrauen auch zahlreiche andere
Institutionen und Persönlichkeiten in Österreich wie etwa der
Burgschauspieler Otto Tausig, die Vorsitzende der katholischen
Frauenbewegung Margit Hauft und der Vorstandsvorsitzender der
Raiffeisen International Bank-Holding AG Herbert Stepic Oikocredit
Geld in Form einer jederzeit wieder verkaufbaren Kapitalbeteiligung
an. Bei einem Ertrag von maximal 2% p.a. steht nicht der
größtmögliche Gewinn, sondern die Förderung von sinnvoller
Entwicklung im Vordergrund. Sicherheit ist dennoch ein wichtiger
Faktor. In über 30 Jahren hat noch kein einziger Anleger auch nur
einen einzigen Cent seines Kapitals verloren. Eine Beteiligung ist ab
200 Euro möglich.
Nähere Informationen unter www.oikocreditaustria.at.
Rückfragehinweis:
Leon Lenhart Oikocredit Austria - Kommunikation Tel: 0664/ 9180130 E-Mail: [email protected] Silke Ruprechtsberger, Caritas Österreich - Kommunikation, Tel: 01/488 31 -417 bzw. 0664/82 66 909 E-Mail: [email protected]
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