Karas: Österreich als Technologiestandort ausbauen

SME-Intergruppe diskutiert neues Europäisches Technologieinstitut

Straßburg, 26. Oktober 2006 (ÖVP-PD) "Es ist zu begrüßen, das die finnische EU-Ratspräsidentschaft die Notwendigkeit einer akkordierten europäischen Innovationspolitik verstärkt in den Vordergrund stellt. Innovation ist tatsächlich der einzige Weg für europäische Unternehmen langfristig im internationalen Wettbewerb einen Spitzenplatz einzunehmen", sagte ÖVP-Delegationsleiter Mag. Othmar Karas als Vorsitzender der fraktionsübergreifenden KMU-Intergruppe des Europäischen Parlaments bei einer Sitzung zum Thema 'Finnovation - Welchen Mehrwert hat ein Europäisches Technologieinstitut für KMU?' in Straßburg. ****

Die Mitglieder der SME-Intergroup unterstützten auch mit breiter Mehrheit den Vorschlag der EU-Kommission zur Schaffung
eines Europäischen Technologieinstitut (EIT) als notwendiger Teil der neuen Lissabon-Strategie. Die zuständigen Berichterstatter der EVP sowie der PSE-Fraktion zum EIT, Reino Paasilinna (PSE) und Romana Jordan-Cizelj (EVP) waren einer Meinung: "Das neue Technologiezentrum wird einen wichtigen Schritt darstellen, um die Lücke zwischen Europa und den USA in Bezug auf Höhere Bildung, Forschung und Innovation zu schließen. Dieses Dreieck muss im Zentrum unserer Überlegungen stehen. Primäres Ziel muss es sein, neue Partnerschaften zwischen den einzelnen Forschungseinrichtungen Europas zu schaffen und diese auszubauen".

Auch Karas forderte, dass das EIT auf den schon existierenden Forschungseinrichtungen der EU-Mitgliedstaaten aufbauen und diese
in den Prozess der Stärkung des Wissensstandortes Europa integrieren müsse. "Wir brauchen neue Technologie-Netzwerke und Ansprechpartner. Ich unterstütze daher auch die Bewerbung Wiens als Standort für das EIT, denn Österreich ist ein perfekter Technologiestandort", so Karas. "Ich freue mich aber vor allem, dass nun die Debatte in Europa zwischen den Forschungsakteuren und der Politik in Schwung kommt. Nur durch eine intensive, offene und konstruktive Debatte können Politik, Industrie und Wissenschaft voneinander lernen um gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft
zu meistern", so Karas abschließend.

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(okaras@europarl.eu.int) oder Mag. Andrea Strasser, EVP-ED
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