Kukacka: "Initiativen der österreichischen EU-Präsidentschaft für eine Ökologisierung des Verkehrs "fruchten" bereits"

EU-Parlament befürwortet das NAIADES Programm der EU Kommission und unterstützt Kukackas Vorschlag für einen "Innovationsfonds in der Binnenschifffahrt"!

Wien (OTS) - Das Europäische Parlament hat sich heute in
Strassburg mit dem unter österreichischer Präsidentschaft vorgestellten europäischen Aktionsprogramm für die Binnenschifffahrt (NAIADES) befasst. Dabei wurde auch die Idee eines Innovationsfonds für die Binnenschifffahrt ausdrücklich befürwortet. Dieser Innovationsfonds, der die Flottenmodernisierung, den Ausbau der Hafeninfrastruktur und die Umweltfreundlichkeit der europäischen Binnenschifffahrt vorantreiben soll, wurde erstmals im Rahmen des Binnenschifffahrtskongresses im Februar dieses Jahres von Staatssekretär Helmut Kukacka vorgeschlagen.

"Es ist erfreulich, dass auch das Europäische Parlament die Idee dieses Innovationsfonds befürwortet. Es liegt nun an der Kommission, ein Finanzierungsmodell auszuarbeiten. Mein Vorschlag, den auch das EP übernommen hat, wäre eine Finanzierung zu jeweils einem Drittel aus dem bestehenden "Abwrackfonds" des europäischen Binnenschifffahrtsgewerbes, durch die EU und durch die Mitgliedsstaaten", so Kukacka.

Ein weiterer Erfolg für Österreichs EU-Präsidentschaft, der sich jetzt eingestellt hat, war die kürzliche Beschlussfassung des Verkehrsministerrates zum Programm "Marco Polo II". "Mit der Annahme dieses Programms, das noch unter unserer Präsidentschaft ausverhandelt, aber nicht abgeschlossen wurde, werden für die nächsten sieben Jahre 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Verlagerung des Transportverkehrs von der Strasse auf umweltfreundlichere Verkehrsträger wie die Schiene oder die Binnenschifffahrt zu fördern. Die privaten und öffentlichen Investitionen im Zuge der verschiedenen Projekte werden diese Summe noch versiebenfachen", erklärte Staatssekretär Kukacka.

Diese beiden Beschlussfassungen zeigen, dass Österreichs EU-Präsidentschaft wichtige Impulse für eine Ökologisierung des Verkehrs setzen konnte. "Vor allem wollten wir die Verlagerung des Gütertransports von der Strasse auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie Bahn oder Binnenschifffahrt forcieren. Speziell in der Binnenschifffahrt steckt noch großes Potential. Wir haben in diesem Bereich jedenfalls unser Ziel erreicht, nämlich dass wir die Binnenschifffahrt nachhaltig auf die Agenda der europäischen Verkehrspolitik gebracht haben", schloss Kukacka.

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