Schaunig: Verteilungsgerechtigkeit und soziale Absicherung sind Garanten für sozialen Frieden und Eckpfeiler einer Demokratie

Kärntner SPÖ-Chefin sieht Erfolg einer bedarfsgerechten Grundsicherung, wenn diese an das Erwerbsleben gekoppelt ist

Klagenfurt (SP-KTN) - Zur aktuellen Grundsicherungsdiskussion meldete sich am Staatsfeiertag die Vorsitzende der Kärntner SPÖ, Landessozialreferentin LHStv. Gaby Schaunig, zu Wort. Sie nahm den Staatsfeiertag, "auf den man sehr stolz sein könne", zum Anlass einen Appell an alle verantwortlichen politischen Kräfte in Kärnten zu richten, sich ein Herz zu nehmen und der Kärntner Lebenssicherung zuzustimmen. Schaunig zum Staatsfeiertag. "Verteilungsgerechtigkeit und soziale Absicherung sind Garanten für sozialen Frieden und Eckpfeiler einer Demokratie."

Schaunig spricht sich für eine vielfältige Absicherung der Existenz aus, die viele Lebensbereich von AlleinerzieherInnen über Eltern mit beeinträchtigten Kindern, die ältere Generation und die sogenannten "Working poor" berücksichtigen muss. "Die beste soziale Absicherung ist und bleibt ein Arbeitsplatz, von dem man auch leben kann", ist sich Schaunig sicher.

Politisch führe auf Sicht kein Weg an der Grundsicherung vorbei, so die Kärntner Sozialreferentin. Armut werde durch Almosen zwar geschönt aber nicht nachhaltig bekämpft. Die Mindestsicherung ist eine sinnvolle Weiterentwicklung der Sozialhilfe. "Nur wenn etwas gesetzlich verankert ist, habe ich das Recht, eine Leistung zu erhalten, wenn ich sie dringend brauche", sagt Schaunig. Eine Grundsicherung sei der beste Schutz vorm drohenden Abdriften in die Armut, so die Kärntner SPÖ-Vorsitzende. Schaunig: "Wir brauchen eine engagierte und gesetzlich verankerte Armutsbekämpfung."

Die Kärntner Sozialreferentin warnte davor die Augen vor der Armutsgefährdung weiter zu verschließen und die Grundsicherung "als soziale Hängematte" zu interpretieren. "Kennzeichen einer bedarfsorientierten Grundsicherung ist die Koppelung an das Erwerbsleben und, dass sie bestehende Systeme nicht einfach nur ersetzt, sondern ergänzt und damit "armutsfester" machen kann.

Laut Statistik Austria leben in Österreich über eine Million Menschen unter der Schwelle der Armutsgefährdung. Arbeitslose sind besonders betroffen, dennoch ist auch eine Viertelmillion ÖsterreicherInnen trotz Erwerbstätigkeit von Armut bedroht. "Zur Gruppe der "working poor" sind vor allem AlleinerzieherInnen und Personen mit mehreren Kindern zu zählen", hier kann die Grundsicherung nachhaltig einhaken.

Die Kärntner Lebenssicherung hätte dieser Armutsgefährdung vieler Kärntnerinnen und Kärntner längst entgegenwirken können, hätte es bisher nicht am politischen Willen von BZÖ und ÖVP in Kärnten gefehlt.

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