RSO Wien im November: drei Konzerte bei "Wien Modern" und Percussion-Marathon mit Martin Grubinger

Wien (OTS) - Das RSO Wien gibt im November drei Konzerte mit einer Uraufführung und drei österreichischen Erstaufführungen im Rahmen von "Wien Modern". Außerdem findet am 17. November im Musikverein ein vierstündiger Percussion-Marathon mit Martin Grubinger statt.

Im November ist das RSO Wien wieder fixer Bestandteil des Festivals "Wien Modern". Am 3. November stehen im Wiener Konzerthaus György Kurtágs "… concertante …" für Violine, Viola und Orchester, Bernhard Langs "DW 8" für Orchesterloops und zwei Turntables und die österreichische Erstaufführung von Johannes Maria Stauds "Apeiron", Musik für großes Orchester, auf dem Programm. Dirigent ist Michael Boder. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Ö1 überträgt live.

Am 9. November sind im Musikverein ab 19.30 Uhr György Kurtágs "New Messages", die Uraufführung von Gerd Kührs "Movimenti" für Violine und Orchester - ein Auftragswerk des Wiener Mozartjahres 2006 - und Hans Werner Henzes Symphonie Nr. 10 zu hören. Henze, einer der schöpferischsten Komponisten der Gegenwart, feierte im Sommer seinen 80. Geburtstag, doch seine Produktivität ist ungebrochen. Er schrieb über 40 Bühnenwerke, zehn Symphonien, Konzerte, Kammermusik, Oratorien und Liedzyklen. Die 10. Symphonie, die in den Jahren 1997 bis 2000 entstand, erlebt im Musikverein ihre österreichische Erstaufführung. Am Pult des RSO steht Stefan Asbury. Ö1 strahlt den Konzertmitschnitt am 10. November ab 19.30 Uhr aus.

Am 24. November spielt Pierre-Laurent Aimard im Konzerthaus mit dem RSO unter der Leitung von Peter Eötvös Bartóks 2. Klavierkonzert, Kurtágs "… quasi una fantasia …" und die österreichische Erstaufführung von "CAP-KO". Dieses Konzert für akustisches Klavier, Keyboard und Orchester stammt vom Dirigenten des Abends, Peter Eötvös, und ist als Auftragswerk zu Bartóks 125. Geburtstag entstanden. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Ö1 sendet die Aufzeichnung am 30. November ab 19.30 Uhr.

Unter dem Titel "Showdown at Musikverein" bestreitet der Multipercussionist Martin Grubinger am 17. November ab 18.00 Uhr mit dem RSO einen vierstündigen Schlagzeugmarathon. Auf dem Programm stehen Werke von Iannis Xenakis, H. K. Gruber, Keiko Abe, Bruno Hartl und die Uraufführungen von zwei Auftragswerken des Wiener Mozartjahres 2006 - komponiert von Rolf Wallin und Anders Koppel. 200 verschiedene Schlaginstrumente baut der 23-jährige Salzburger Grubinger nach einem in mehrtägiger Arbeit konstruierten Stellplan für dieses Konzert auf der Bühne auf. Der unkonventionelle Musiker, der in der Szene bereits ein Weltstar ist, gibt rund 80 Konzerte pro Jahr, jedes mit einem anderen Programm, viele Komponisten schreiben für ihn, und wie vielfältig der Begriff "Schlagzeug" ist, stellt er dabei jedes Mal unter Beweis: Vibra- und Marimbaphon, kleine und große Trommel, Becken, Pauken, Bongos, Congas, Tamboras, Baras, Dumdums und vieles mehr. Das Konzert ist eine Kooperation der Gesellschaft der Musikfreunde mit dem Wiener Mozartjahr 2006. Das RSO unter John Axelrod unterstützt, begleitet, spielt und wetteifert mit dem Solisten bei diesem "Showdown im Musikverein". In Ö1 sind Ausschnitte dieses Percussion-Marathons am 23. November in "Aus dem Konzertsaal" (19.30 Uhr) und am 30. November in "Zeit-Ton Spezial" (23.05 Uhr) zu hören.

Den Abschluss des Novemberprogrammes macht eine "Klassische Verführung", in der es diesmal um Beethovens 5. Symphonie geht -dargeboten vom RSO Wien unter Chefdirigent Bertrand de Billy, Moderator ist Wilhelm Sinkovicz. Die "Klassische Verführung" am 30. November im RadioKulturhaus ist bereits ausverkauft, Ö1 sendet den Veranstaltungsmitschnitt am 4. Dezember (10.05 Uhr). In Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat findet am Vormittag (11.00 Uhr) auch eine Schülervorführung statt. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter: http://rso-wien.ORF.at (ih)

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