FPÖ: Vergrabene Fliegerbomben auch in Österreich ein Problem

Hofer: Öffentliche Hand muß Kosten für Beseitigung übernehmen

Wien (OTS) - "Der tragische Unfall mit einer Fliegerbombe auf
einer deutschen Autobahn, bei der ein Bauarbeiter ums Leben kann, sollte auch bei uns zu einer Diskussion über den Umgang mit derartigen Kriegsrelikten anregen", erklärte heute FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer. Vor allem die Beseitigung und ihre Kosten seien endlich einmal anzusprechen, so Hofer.

Auch in Österreich seien noch unzählige Fliegerbomben, viele davon auf Privatgrundstücken, verstreut. Die gesetzliche Regelung würde derzeit jedoch grundsätzlich dem Grundstückseigentümer die Kosten für die Entsorgung aufbürden. Diese würden sich oftmals aber auf bis zu 100.000 Euro belaufen, erklärte Hofer weiter.

Norbert Hofer: "Die FPÖ fordert daher, dass die Kosten für die Beseitigung in Zukunft von der öffentlichen Hand zu tragen sind." Die Eigentümer, die diesen Krieg ja nicht verursacht hätten, könnten schließlich nichts dafür, dass Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg auf ihrem Grund und Boden liegen. "Es handelt sich hierbei schlicht und einfach um eine Aufgabe, bei der der Staat verpflichtet ist, sie zu übernehmen", schloß Hofer.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ - Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0003