Moderne Ausbildungsstätte für die bäuerliche Jugend

Eröffnung des sanierten und erweiterten Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrums

Hohenems (VLK) - Das Bekenntnis des Landes Vorarlberg zur
heimischen Landwirtschaft findet im sanierten und erweiterten Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum in Hohenems einen sichtbaren Ausdruck. Das Haus bietet nun eine hochmoderne Infrastruktur für die gediegene Ausbildung der bäuerlichen Jugend, zeigten sich die Landesräte Erich Schwärzler, Siegi Stemer und Dieter Egger bei der Eröffnung heute, Mittwoch, vom Ergebnis der gut zweijährigen Arbeiten beeindruckt.

"Das Bäuerliche Bildungszentrum ist eine wichtige Grundlage dafür, dass die Landwirtschaft in unserem Land eine Zukunft hat", sagte Agrarlandesrat Schwärzler. Für ihn ist erfreulich, dass sich die Landwirtschaftsschule in den 86 Jahren seit ihrer Gründung zu einem Bildungszentrum nicht nur für die Bauern, sondern für den ländlichen Raum entwickelt hat, wo die theoretische Ausbildung durch eine praktische ergänzt wird. Die Verdoppelung der Schülerzahlen in den letzten zehn Jahren belege die hohe Bereitschaft der Jugendlichen, diese Chancen wahrzunehmen.

Während der Bauarbeiten haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur zugeschaut, sondern auch angepackt. Durch ihre Mithilfe auch außerhalb des Unterrichts konnte eine Reihe baulicher Extras verwirklicht werden, ohne das Baubudget zu belasten. Für dieses Engagement überreichte ihnen Schullandesrat Stemer den Jugend-Bravo.

Laut Hochbaureferent Egger vermittelt das Bäuerliche Bildungszentrum seine Werte nicht nur in der Ausbildung, sondern spiegelt diese nun auch architektonisch wider. Die beiden Obergeschosse des Neubaus zeigen einmal mehr, wie traditionsverbunden aber auch innovationsfreudig Vorarlberger Holzbauarchitektur ist. 1.250 Kubikmeter Weißtanne aus landeseigenem Wald wurden dafür verwendet. "Aus der Region, für die Region dieses Motto wurde hier in erfreulicher Weise umgesetzt", so LR Egger.

Ihren Dank richteten die Regierungsmitglieder an die Planer und Ausführenden Firmen für die Einhaltung des engen Terminkorsetts und niedrigen Kostendaches. Das Ziel des 12,3 Millionen Euro-Projektes bezugsfertig zu Schulbeginn 2006 - wurde erreicht.

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