Hohe Landesauszeichnung für Bischofsvikar Stanislaus Cegovnik

LH Haider überreichte Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes - Dank für Verdienste um Bildungspolitik

Klagenfurt (LPD) - Bischofsvikar Prälat Dr. Stanislaus Cegovnik wurde heute, Mittwoch, das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten von Landeshauptmann Jörg Haider im Rahmen eines Festaktes im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung verliehen. Auch LHStv. Gabriele Schaunig nahm am Festakt, zu dem über hundert Personen geladen waren, teil und gratulierte ebenfalls dem Geehrten.

Der Landeshauptmann sagte, dass Cegovnik überall sehr viel und sehr Großes geleistet habe. Der Geehrte, der morgen seinen 80. Geburtstag feiert, ist im Mießtal geboren. Er sei ein begeisterter Kärntner und polyglotter Kosmopolit, so Haider. Immer sei er sehr bemüht gewesen, Konkretes zustande zu bringen. Gerade als Bildungsmann habe er sehr viel geleistet, verwies der Landeshauptmann auf das Oberstufenrealgymnasium St. Ursula in Klagenfurt und die Expositur in Gurk. "Du bist ein großer Mann der Kirche, der auch viel Einfluss im Vatikan gehabt hat. Immer hast du auch dein jugendliches Herz bewahrt." Der Landeshauptmann lobte das vielseitige Engagement sowie die Bescheidenheit des Geehrten und dankte ihm persönlich und seitens des Landes.

Der Bürgermeister von Gurk, Siegfried Kampl, dankte dem Geehrten seitens der Marktgemeinde Gurk für seine Verdienste. Das Oberstufengymnasium in Gurk sei für die Region enorm wichtig, so Kampl, der ihm eine Dankesurkunde überreichte.Claudia Haider trug das Gedicht "Der Pilgrim" von Friedrich Schiller als Ausdruck ihrer Wertschätzung vor. Auch die Ministrantin Lisa Tangl gab ein Gedicht von Goethe zum Besten.

Bischof Alois Schwarz drückte seine große Wertschätzung gegenüber Cegovnik aus, der seit über 50 Jahren Priester und seit 30 Jahren Rektor der Kirche St. Ursula in Klagenfurt ist. "Er ist für die Menschen da und lebt mit ihnen", so der Bischof, der den Geehrten als "gelehrten Zeugen" bezeichnete. Der Bischof hob die Freundschaft von Cegovnik mit dem Papst Johannes Paul II. hervor. Weiters dankte er dem Landeshauptmann und dem Land für die Ehrung.
Der Historiker Erich Wappis führte als Sprecher des Freundeskreises des Geehrten durch den Festakt. Er würdigte den Geehrten als bescheidenen, liebenswürdigen Menschen, als Konfliktmanager mit Sozialkompetenz. Er sei für alle ein Schatz, so Wappis. Der Lehrerchor von St. Ursula umrahmte die Feier gesanglich.

Cegovnik, Jahrgang 1926, wurde 1956 zum Priester geweiht, war unter anderem Professor an der HAK und am BG für Slowenen und von 1986 bis 1992 Gründungsdirektor des ORG St. Ursula in Klagenfurt. Der Bischofsvikar - er ist auch Kanonikus, Hofrat und Oberstudienrat -hatte verschiedene kirchliche Funktionen inne, unter anderem beim Diözesangericht, Visitator, Mitarbeiter im katholischen Privatschulwesen und in der Katholischen Aktion Kärnten.

Durch die Gründung der Schule in Klagenfurt wurde ein bildungspolitischer Akzent für Mädchen gesetzt, der in Kärnten einzigartig ist. Darüber hinaus unterstützte er auch wesentlich die Gründung der Expositur in Gurk, durch die vor allem der ländliche Raum im Bereich der Bildung eine Bereicherung erfahren hat. Das bedeutet, dass durch das Wirken von Bischofsvikar Prälat Dr. Stanislaus Cegovnik für die bildungs- und gesellschaftspolitische Entwicklung unseres Landes ein zukunftsweisender Beitrag geleistet worden ist.

Am Ende des Festaktes überreichte der Landeshauptmann noch Geschenke an zwei weitere Geburtstagskinder, an Elisabeth Kampl, der Gattin des Gurker Bürgermeisters, sowie an Erich Wappis. Unter den vielen Gästen waren u.a. auch der designierte ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer, Volkskultur-Konsulent Richi Di Bernardo und Landesschulratspräsidentin Claudia Egger und den ehemaligen und derzeitigen Direktor von St. Ursula, Walter Sumper und Kurt Haber. (Schluss)

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