SP-Vitouch: Die Wiener Filmpolitik braucht sich nicht zu verstecken!

Wien (SPW-K) - "Die Wiener Filmpolitik braucht sich nicht zu verstecken. Ohne die Wiener Filmförderung gäbe es ´den´ österreichischen Film in der vorhandenen Vielfalt gar nicht", votierte Mittwoch die Filmsprecherin der Wiener SPÖ, Gemeinderätin Dr. Elisabeth Vitouch, für die Einrichtung eines Fernsehfilmfonds, dessen "Umsetzung bisher an der Ablehnung der ÖVP gescheitert ist", wie die Mandatarin in einer Aussendung Pressedienstes der SPÖ Wien meinte.

"Wiens Kulturstadtrat Dr. Mailath-Pokorny hat in den letzten fünf Jahren mehrmals zu gemeinsamen Anstrengungen für die österreichische Filmwirtschaft und Filmkultur eingeladen - leider wurden diese Gespräche sowohl von Staatssekretär Morak wie auch vom Land Niederösterreich bisher abgelehnt", erklärte Vitouch. "Da auch der ORF sich in Sachen Filmförderung praktisch ´abgemeldet´ hat, kann Wien mit seiner sensationellen Anhebung der Fondsmittel auf acht Millionen Euro den Mittelbedarf nur teilweise abfangen".

Vitouch wies zudem darauf hin, dass die Umsetzung der `Agenda 2006´ ebenfalls schon konkrete Ergebnisse für die Professionalisierung der Branche als Drehscheibe für ausländische und supranationale Kooperationen erbracht habe. "Keine andere Stadt in Europa fördert ihre Filmschaffenden in vergleichbarem Ausmaß wie Wien. Dass dazu gemeinsame strategische Anstrengungen aller Partner notwendig sind, versteht sich von selbst. Die Wiener Einladung an den Bund steht nach wie vor", schloss Vitouch. (Schluss)

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