VP-Wolf zu Protest der FILM AUSTRIA: Wiener Stadtregierung verweigert moderne Förderpolitik

Wien (VP-Klub) - Als "berechtigten Aufschrei einer steifmütterlich behandelten Branche" bezeichnete heute der Mediensprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, den Protest der FILM AUSTRIA zur Filmförderpolitik der Wiener SP-Stadtregierung. "Wenn sich ein Stadtrat so lange taub stellt, braucht er sich nicht wundern, dass der Protest umso lauter wird", so Wolf dazu.

Kontinuierliche Wurstigkeit bei der Wiener SP-Stadtregierung

Das Verhalten, dass die SP-Rathausfraktion heute an den Tag legt, führt den Kurs der Wurstigkeit fort. Die SP-Mehrheit lehnte in der Gemeinderatssitzung einen VP-Antrag zur Schaffung von zwei Fonds zur Förderung des Fernsehfilms und des Kinofilms ab. Der Filmfonds, so der VP-Vorschlag, sollte jährlich mit elf Millionen Euro dotiert werden. Der eigens zu schaffende Fernsehfilmfonds sollte mit zwei Millionen Euro ausgestattet werden. "Mit dieser Konstruktion würde man die wertvolle Arbeit der Wiener Film- und Fernsehschaffenden entsprechend honorieren. Aber anstatt dieses Anliegen zu diskutieren, wurde es von der Mehrheit einfach abgeschmettert", so seine Kritik.

Abschließend warnte Wolf den verantwortlichen Kulturstadtrat davor, diese filmische Scheuklappenpolitik fortzusetzen. "Es geht hier um den Ruf Wiens als Medienstadt. Es geht um internationales Prestige und ein großes Kultur- und Werbepotential. Es wird Zeit, dass man dies im Rathaus erkennt und auf die Anliegen der Film- und Fernsehschaffenden eingeht!"

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