Grüne Wien: Doch keine Reduktion der Höchstzahl der KlassenschülerInnen auf 25

Jerusalem: Wien bleibt stur

Wien (OTS) - "Doch keine Reduktion der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 in Wien", Stadträtin Laska hat die Dinge wieder zurechtgerückt. Nachdem eine Antwort von Landeshauptmann Häupl zu Hoffnung Anlass gab, bleibt doch wieder alles beim Schlechten, bedauert die Schulsprecherin der Grünen Wien, Susanne Jerusalem.

Auf 10 HauptschülerInnen komme eine Lehrkraft, trotzdem habe Wien einen Schnitt von 25,1 SchülerInnen in der Hauptschule und bis zu 30 Jugendlichen in einer Klasse, stellt Jerusalem fest und fordert von Wien eine Offenlegung des Lehrereinsatzes. Dasselbe gelte für die Volksschulen, für die ein Schnitt von 23,9 gelte, aber ebenfalls Klassen mit 30 Kindern existierten. "Die Geheimniskrämerei der SPÖ nervt", betont die Schulsprecherin, es müßte eigentlich selbstverständlich sein, den Einsatzplan zu veröffentlichen und zur Diskussion zu stellen. "Ich will haarklein wissen, wo wieviele LehrerInnen wofür eingesetzt sind", fordert die Jerusalem. Nachdem das Lernergebnis nicht den bildungspolitischen Erwartungen entspreche, müsse über Modelländerungen und Innovationen nachgedacht werden, die Politik könne nicht zu lassen, dass man im Stadtschulrat unhinterfragt im alten Trott weiter mache.

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