Grüne Wien zu Volkstheater: Wir fordern ein Ende der "Schwarzen-Loch-Politik"

Ringler: "Auch kleinere Institutionen müssen unterstützt werden"

Wien (OTS) - "Die Schere zwischen Subventionen für kleinere und größere Institutionen in Wien klafft immer mehr auseinander", kommentiert die Kultursprecherin der Grünen Wien, Marie Ringler, die Subvention für das Volkstheater. Ringler: "Kein Zweifel, das Volkstheater ist eine wichtige und unverzichtbare Theaterstätte. Direktor Schottenberg hat eine interessante erste Saison hingelegt. Aber: die Abdeckung von 920.000 Euro Schulden, die heute im Gemeinderat gegen die Stimmen der Grünen beschlossen wurde, wird von uns nicht unterstützt".

Andere Institutionen müssten ihre Direktionswechsel auch aus eigenen Mitteln abdecken, so Ringler. Kulturstadtrat Mailath-Pokorny macht in den letzten Jahren immer öfter eine Politik der "Schwarzen Löcher":
dort wo es bereits hohe Subventionen gibt, wird noch mehr Geld zugeführt. "Schwarze Löcher im Weltall zeigen ähnliche Eigenschaften:
sie saugen alle Materie um sie herum an", sagt Ringler. Diese Entwicklung habe sich in den letzten Monaten deutlich manifestiert:
mehr Geld für die Josefstadt, die Symphoniker und die Festwochen zeigen: wo Tauben sind, fliegen Tauben zu. "Die Kulturpolitik muss hier gegensteuern und sicherstellen, dass auch kleinere Institutionen unterstützt werden", so Ringler abschließend.

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