• 25.10.2006, 12:35:09
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VP-Dworak: Volkstheater - Kein Konzept aus der Krise?

Wahre Ursachen der Schulden unklar, Teilbilanz mit vielen offenen Fragen

Wien (VP-Klub) - Als "Ansammlung vieler offener Fragen"
bezeichnete LAbg. Bernhard Dworak, Kulturausschussmitglied der ÖVP
Wien, die Teilbilanz des Volkstheaters, die heute als Grundlage für
den Beschluss einer Sondersubvention herangezogen wurde. "Für mich
ist die Sachlage überaus unklar: Die ehemalige Direktorin, Emmy
Werner, hinterließ ein Guthaben von 625.000 Euro, der neue Direktor,
Michael Schottenberg startet mit einem Fehlbetrag von 900.000 Euro.
Auch ein Umbau wurde zusätzlich mit 700.000 Euro von der Stadt
gefördert. Ich frage mich, ob der neue Direktor die Grundrechenarten
beherrscht?"

Dworak bemängelt vor allem die für die Begründung herangezogenen
Budgetposten: "Abfertigungen, die für ’atypische Überstundenanteile’
und für 24 Personen gezahlt wurden, sind anscheinend einem neuen
Direktor nicht zumutbar. Andere Betriebe müssen mit dem vorhandenen
Personal bei einem Direktionswechsel weiterarbeiten."

Abschließend fasst Dworak zusammen und kritisiert: "Es gibt keine
Konsequenzen, man diskutiert keine Ursachen, man schluckt die
Kapriolen der Künstler. Anscheinend ist der Kulturstadtrat in Wien
nur fürs ’Durchreichen der Gelder’ zuständig - oder hat er nicht auch
die Aufgabe eines Kontrollorgans, eines Überchefs des Stiftungsrates?
Langsam stellt sich die Frage, ob der Stadtrat seine Aufgaben
wahrnimmt oder ob er ohne Diskussion weiterfinanzieren wird.
Aufkommen muss dafür aber einmal mehr der Steuerzahler", schloss
Dworak.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:presse.klub@oevp-wien.at

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