Cap: Konstruktives Klima in Verhandlungsgruppe "Kunst, Kultur, Medien, Sport"

Drei weitere Untergruppen fixiert

Wien (SK) - Ein "konstruktives Gespräch, getragen vom Willen, die Probleme in den Bereichen Kunst, Kultur, Medien und Sport anzusprechen" sieht der gf. SPÖ-Klubobmann und SPÖ-Chefverhandler dieser Untergruppe. Wie Cap Mittwoch in einer Presseinformation nach der Verhandlungsrunde berichtete, wurden heute bereits folgende drei weitere Untergruppen eingeteilt: Medien und Telekommunikation, Kunst und Kultur, Sport. ****

Heute seien Überschriften formuliert worden, die in den drei Untergruppen durchgearbeitet werden sollen, wobei, so Cap, Konsens zwischen SPÖ und ÖVP bestehe, in den Gesprächen auch zu konkreten Ergebnissen kommen zu wollen. Dabei wolle man auch ganz bewusst Kontakt mit den Betroffenen - Kulturschaffenden, Sportorganisationen, Medienleuten etc.- pflegen. "Wir wollen keine abgehobenen Gespräche führen, sondern uns mit den Betroffenen rückkoppeln und die Gespräche transparent führen", so Cap.

Für den Bereich Kunst und Kultur habe die SPÖ den Wunsch nach einem offenen Klima geäußert. Auch SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen, Mitglied des Verhandlungsteams, betonte die Notwendigkeit der Partizipation der Kulturschaffenden. Ein wichtiger Punkt, so Muttonen, sei die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Künstler und Kulturschaffende, deshalb werde man sich die Künstlersozialversicherung genau ansehen. Weiters werde man über eine effizientere Verwaltung der Kunstförderung sprechen.

Über ein Kunstministerium habe man heute nicht gesprochen, informierte Cap. Es sei vereinbart, über Strukturen und Personen erst "am Ende des Tages in der Hauptgruppe" zu sprechen.

Für den Bereich Medien werde man u.a. die Presseförderung evaluieren und prüfen, wie effizient und nachhaltig die Förderung gestaltet ist.

Ein "konstruktives und freundschaftliches Klima" ortet auch Hannes Gschwentner, Vorsitzender der SPÖ-Tirol und Verhandler für den Bereich Sport. Wie Gschwentner berichtete, habe man sich darauf verständigt, dass Sport eine wichtige Querschnittsmaterie ist. Konkret wolle man die Sicherung der Sportförderung für den organisierten Sport, Entbürokratisierung des Förderwesens, massive Aufwertung des Förderwesens, intensivere Unterstützung des Spitzensports, Aufzeigen der Bedeutung von Sport für die Bereiche Gesundheit und Soziales und damit verbundene langfristige Einsparungsmöglichkeiten in den Budgets sowie die Entwicklung von Sportberufsbildern und sportbezogenen Lehrberufen. "Ich habe den Eindruck, dass wir zügig zu einem Paket kommen können", so Gschwentner abschließend. (Schluss) cs

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