ASFINAG: A 10 Brückensperre bis Mitte November verlängert

Sicherheit geht vor! Schadensbehebung wird noch mehr Zeit in Anspruch nehmen

Wien (OTS) - Voraussichtlich bis Mitte November muss die Brücke L 40 auf der A 10 Tauern Autobahn zwischen Gmünd und Spittal noch gesperrt bleiben. In einer am Dienstag den ganzen Tag und bis spät in die Nacht andauernden Lagebesprechung haben alle an der Brücke beschäftigten Experten eine Lösung für die bei der Altersbergbrücke entstandenen Probleme gefunden.

Die Schäden - zumeist Schweißnähte, die nachgeschweißt werden müssen - werden in den nächsten Tagen behoben. Da ohne diese noch durchzuführenden Arbeiten die hohen Sicherheitsansprüche der ASFINAG für seine Kunden nicht gegeben sind, wird die Brücke voraussichtlich bis Mitte November für den Verkehr gesperrt bleiben. Daneben wird aber bereits an einer Lösung gearbeitet, die eine frühere Freigabe für den PKW-Verkehr ermöglichen soll.

In der gestrigen Lagebesprechung ist auch ein Zwischenergebnis für die mögliche Ursache der Schäden präsentiert worden. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Zusammenfallen vieler Umstände. So scheinen bereits bei der Planung der Brückensanierung Probleme aufgetreten zu sein, die mit einer mangelhaften Bauausführung sowie dem Befahren der Strecke durch den überladenen Schwertransporter zusammengespielt haben dürften, sodass die jetzt festgestellten Schäden entstanden sind.

Neuerlich wurde festgestellt, dass keine Einsturzgefahr des Brückenbauwerkes besteht. Mitte November sollen auch der Schwerverkehr zumindest einspurig und mit reduzierter Geschwindigkeit die Brücke benützen können. Nach einer Fertigstellung des Brückentragwerkes Richtung Villach noch vor dem kommenden Sommer soll auf diesem Tragwerk der Verkehr wieder vierspurig geführt werden, sodass es im Sommerreiseverkehr 2007 zu keinen Behinderungen kommen wird. Gleichzeitig wird dann mit der Sanierung der Schäden an der welligen Fahrbahn am beschädigten Brückentragwerk begonnen.

Um erwartete Staus während der nächsten Tage aufgrund der Feiertage zu reduzieren, wird die ASFINAG - Verkehrsleitzentrale heute noch Kontakt mit ARBÖ und ÖAMTC, sowie dem Land Kärnten und der Exekutive aufnehmen, um gemeinsam flächendeckend die europäischen Kontaktstellen über die Verlängerung dieser wichtigen Nord- Süd Route zu informieren.

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