VP-Wolf: "Rote Familie" an Schulden des Volkstheaters schuld

Wien übernahm die Finanzzuschüsse von AK und ÖGB nur zum Teil

Wien (VP-Klub) - "Die ’Rote Familie’ - bestehend aus Österreichischem Gewerkschaftsbund, Arbeiterkammer und Stadt Wien -kann die Schuld an den Schulden des Volkstheaters nicht auf den Bund abwälzen", betonte der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, in der Debatte um eine zusätzliche, außerordentliche Subvention an das Volkstheater Wien. "Noch im Jahr 1999 betrugen die Subventionen der Stadt Wien 5.390.000 Euro, jene von AK 1.240.000 Euro und vom ÖGB 240.000 Euro pro Jahr. Wien übernahm in der Folge einen Teil dieser Subventionen. In Summe sind die Subventionen der Gemeinde um 350.000 Euro pro Jahr geringer als früher", kontert Wolf die Vorwürfe auf Kürzungen des Bundes.

Wolf äußerte sich auch enttäuscht, dass nähere Informationen zum Budget des Volkstheaters hartnäckig vorenthalten werden: "Im Gemeinderatsauschuss zu Kultur und Wissenschaft am 3. Oktober haben wir der außerordentlichen Subvention vorbehaltlich zusätzlicher Informationen zugestimmt. Diese blieb uns Stadtrat Mailath-Pokorny bis heute schuldig, weshalb wir den Sondersubventionen nicht zustimmen werden."

Wolf zeigte sich verwundert darüber, wie eine derart unüberschaubare Finanzsituation am Volkstheater entstehen konnte: "Laut Aussagen der ausgeschiedenen Direktorin Emmy Werner hinterließ sie ein Guthaben in der Höhe von 625.000 Euro. Michael Schottenberg, ihr Nachfolger, spricht trotz zusätzlicher Gelder für Umbauten und Umstrukturierungen, die bei der Übergabe genehmigt wurden, von einem Fehlbetrag in der Höhe von 918.000 Euro. Wie kann es eine solche Fehlkalkulation geben?", schloss Wolf.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0004