• 25.10.2006, 11:37:35
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  • OTS0126 OTW0126

Ganslzeit - es ist wieder soweit!

Tierschutzombudsstelle Wien informiert über die Tierqualen bei der Stopfleberproduktion

Wien (OTS) - Mit dem Martinigansl hat auch die - aus
Tierschutzsicht unbedingt abzulehnende - Stopfleber wieder Saison.
Dieses mit extremen Tierqualen verbundene Produkt findet sich leider
auch auf österreichischen Tellern - obwohl das Ganslstopfen selbst
bei uns streng verboten ist. Die Tierschutzombudsstelle Wien
informiert über die Qualen des Stopfens und appelliert vom
fragwürdigen Genuss derartiger Produkte Abstand zu nehmen.

Verletzungen und erhöhte Todesrate

Um die Leber auf das bis zu zehnfache Gewicht anwachsen zu
lassen, werden die Enten und Gänse täglich mit zwei bis drei
Mahlzeiten eines mit Fett angereicherten Maisbreis zwangsgefüttert.
Dabei wird der Futterbrei mit Pumpen in die Speiseröhre gepresst.
Schon beim Hinabstoßen des Metallrohres in den Schlund kommt es meist
zu Verletzungen. Zudem empfinden die Tiere dabei einen quälenden
Würgereflex. Viele der Enten und Gänse leiden an Verdauungsstörungen
und Verletzungen im Bein- und Brustbereich. Die Sterblichkeitsrate
der Tiere in der Stopfzeit liegt zwischen 2,5 und 4,2 % - verglichen
mit 0,2 % bei normal gefütterten Tieren. Wird die Mastperiode nur um
wenige Tage verlängert, steigt die Todesrate dramatisch.

Alle Details der grausamen Haltungs- und Stopfpraktiken und
deren Folgen für die Tiere finden sich auf der Homepage der
Tierschutzombudsstelle Wien unter www.tieranwalt.at/ (Schluss) pea

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Tierschutzombudsstelle Wien
Telefon: 318 00 76-75079
E-Mail: post@tow-wien.at

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