Ganslzeit - es ist wieder soweit!

Tierschutzombudsstelle Wien informiert über die Tierqualen bei der Stopfleberproduktion

Wien (OTS) - Mit dem Martinigansl hat auch die - aus
Tierschutzsicht unbedingt abzulehnende - Stopfleber wieder Saison. Dieses mit extremen Tierqualen verbundene Produkt findet sich leider auch auf österreichischen Tellern - obwohl das Ganslstopfen selbst bei uns streng verboten ist. Die Tierschutzombudsstelle Wien informiert über die Qualen des Stopfens und appelliert vom fragwürdigen Genuss derartiger Produkte Abstand zu nehmen.

Verletzungen und erhöhte Todesrate

Um die Leber auf das bis zu zehnfache Gewicht anwachsen zu lassen, werden die Enten und Gänse täglich mit zwei bis drei Mahlzeiten eines mit Fett angereicherten Maisbreis zwangsgefüttert. Dabei wird der Futterbrei mit Pumpen in die Speiseröhre gepresst. Schon beim Hinabstoßen des Metallrohres in den Schlund kommt es meist zu Verletzungen. Zudem empfinden die Tiere dabei einen quälenden Würgereflex. Viele der Enten und Gänse leiden an Verdauungsstörungen und Verletzungen im Bein- und Brustbereich. Die Sterblichkeitsrate der Tiere in der Stopfzeit liegt zwischen 2,5 und 4,2 % - verglichen mit 0,2 % bei normal gefütterten Tieren. Wird die Mastperiode nur um wenige Tage verlängert, steigt die Todesrate dramatisch.

Alle Details der grausamen Haltungs- und Stopfpraktiken und deren Folgen für die Tiere finden sich auf der Homepage der Tierschutzombudsstelle Wien unter www.tieranwalt.at/ (Schluss) pea

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