Salzburg Vorreiter im Kampf gegen Brustkrebs

Burgstaller: Erfolgreiches Modell wird Sterblichkeitsrate unter den Frauen minimieren

Salzburg (OTS) - "Das wird Leben retten: Salzburg wird mit seinem Untersuchungsmodell Mammographiescreening eine Vorreiterrolle in der Bekämpfung des Brustkrebs einnehmen. Der Bund hat unser Modell genehmigt - wir leisten Pionierarbeit für die Frauengesundheit", so stellt die Salzburger Landeshauptfrau und Gesundheitsreferentin Mag. Gabi Burgstaller ein neues Mammographie-Screening Modell für Salzburg vor. Auf Initiative von Burgstaller wurde das Mammographie-Screening-Modell Salzburg vorige Woche in der Sitzung der Bundesgesundheitskommission genehmigt. Darüber konnte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Mittwoch, 25. Oktober, berichten.

"Der Vorteil für die Frauen: Die Untersuchungen werden wohnortnahe sein, es gibt freie Arztwahl und hohe medizinische Qualität: Wir erreichen damit Frauen, die wir bisher mit keiner Brustkrebsfrüherkennung erreichen konnten", betonte Gesundheitsreferentin Burgstaller anlässlich der Informations-Tour der Österreichischen Krebshilfe, die heute Nachmittag im Salzburger Europark Station macht. Sie könne sich kaum eine bessere Nachricht für die gerade laufende Pink-Ribbon-Aktion der Krebshilfe, die ja den Kampf gegen den Brustkrebs zum Inhalt hat, vorstellen. Als Zeichen der Solidarität mit den 322 Frauen in Salzburg, die jährlich an Brustkrebs erkranken, werden 322 rosa Luftballons in die Luft steigen. Die Krebshilfe informiert auf ihrer Tour Frauen über Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs.

Auch die Partner dieses Modells an den Salzburger Landeskliniken und in der Ärztekammer erwarten sich viel für die Salzburgerinnen:

Das Salzburger Modell eines Mammographie-Screenings wird allen Salzburger Frauen in der Altersgruppe zwischen 59 und 69 Jahren zugute kommen, sagte dazu Primar Univ.-Prof. Dr. Christian Menzel. Vorrangiges Ziel sei die Früherkennung bösartiger Veränderungen durch professionelle Austastung, Mammographie und Ultraschall der weiblichen Brust. Zwischen den niedergelassenen Radiologen Salzburgs, den Assessment-Centern (= Brustkrebs abklärende Zentren) und dem Referenzzentrum am Brustzentrum Salzburg wird es ein dichtes Netzwerk qualitätsgesicherter radiologischer Befunderhebung und -übermittlung geben. Dadurch werden durch Früherkennung möglicher bösartiger Veränderungen die Chancen auf Heilung erhöht.

Als großen Erfolg für die Salzburger Frauen bezeichnet Dr. Walter Arnberger, Vizepräsident der Salzburger Ärztekammer und Frauenarzt, die Genehmigung. Durch die beispielhafte Zusammenarbeit von Radiologen, Brustzentrum, Land, Gebietskrankenkasse und Ärztekammer sowie in weiterer Folge auch mit dem Frauengesundheitszentrum ISIS und dem Arbeitskreis für Vorsorgemedizin (AVOS) sei es gelungen, die Vorteile der in Salzburg seit langem bestehenden Untersuchungsmöglichkeiten noch zu verbessern, sagte Arnberger. Die Ärztekammer freue sich, dass die gemeinsamen Bemühungen mit der Gesundheitsreferentin Burgstaller letztendlich vom Erfolg gekrönt wurden.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 237.500 Euro. Die Kosten für das Mammographie-Screening betragen jährlich rund zwei Millionen Euro.

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