Glawischnig: Energiewende Nagelprobe bei Umweltverhandlungen

Grüne mahnen Öko-Wahlversprechen von ÖVP und SPÖ ein

Wien (OTS) - "Mit den heute beginnenden Umweltverhandlungen
zwischen SPÖ und ÖVP stehen die Öko-Wahlversprechen der beiden Parteien auf dem Prüfstand", so Eva Glawischnig, stv. Bundes- und Umweltsprecherin der Grünen. Beide Parteien haben im Wahlkampf weitreichende Ankündigungen in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz gemacht. "Die Verhandlungen werden zeigen, ob SPÖ und ÖVP ihre Öko-Wahlversprechen wirklich ernst gemeint haben. Eine Energiewende, die diesen Namen auch verdient wird jedenfalls zur Nagelprobe für die Umweltverhandlungen", so Glawischnig.

BK Schüssel hat auf ÖVP-Plakaten die Verdopplung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 45% bis 2020 und die Einrichtung einer mit 500 Mio. Euro dotierten Energiestiftung versprochen. ÖVP-Umweltchefverhandler Josef Pröll hat vor der Wahl ein weitreichendes Konzept für eine Energiewende vorgelegt, das in vielen Punkten die von den Grünen geforderte Energiewende beinhaltet. Die SPÖ hat in ihrem Umweltwahlprogramm ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz und für den Ausbau der erneuerbaren Energien abgelegt. Auch die zweite Säule der Energiewende, eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz, wurde von ÖVP und SPÖ vor den Wahlen vollmundig zugesichert, erinnert Glawischnig die Verhandler an ihre eigenen Versprechen.

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