Seniorenbund: Koalitionsverhandlungen müssen Pensionistenindex bringen

Seniorenbund verlangt Pensionserhöhung um 1,9 % ab 1.1.2007

Wien (OTS) - Der Bundesvorstand des Österreichischen
Seniorenbundes hat gestern einstimmig seine Forderungen an die Koalitionsverhandler beschlossen: Der Österreichische Seniorenbund erwartet offene, ergebnisorientierte Verhandlungen zwischen ÖVP und SPÖ zum Wohle der Republik Österreich mit dem Ziel, eine stabile Regierung zu bilden. Der Ausgang dieser Verhandlungen ist derzeit offen. Der Seniorenbund ist grundsätzlich für eine große Koalition, ob es dann aber tatsächlich dazu kommen kann, hängt vom Ergebnis der Verhandlungen ab. "Auch wir im Seniorenbund sind unseren Wählern verpflichtet", unterstreicht Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol, der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes

Im Sinne dieser Verpflichtung den Wählerinnen und Wählern gegenüber hat der Seniorenbund einstimmig konkrete Forderungen an eine neue Regierung beschlossen. Diese umfassen unter anderem die folgenden, wesentlichen Punkte:

  • Jährliche Anpassung der Pensionen mit dem Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH). Dies bedeutet ab 1.1.2007 eine Pensionserhöhung um 1,9%
  • Ersatzlose Streichung der Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Einführung der Briefwahl auf allen Ebenen
  • Neuregelung der Rezeptgebühren für chronisch Kranke und Einkommensschwache
  • Regelmäßige Anpassung des Pflegegeldes an die steigenden Pflegekosten

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 01/40126-157

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0001