Eurofighter: Vilimsky: Günstlings-Sumpf wird immer modriger und fauliger!

Nach Privatkonkurs erhält der Gatte von Riess-Passersbei Eurofighter-Nutznießer Frank Stronach sensationellen "Beratervertrag" mit 10.000 Euro pro Monat

Wien, 25-10-2006 (fpd) - Ein Untersuchungsausschuß zur Causa Eurofighter wird von Tag zu Tag wichtiger und notwendiger, die zu untersuchende Sachlage Schlag um Schlag brisanter. Die Mitglieder dieses Gremiums werden künftig alle Hände voll zu tun haben, denn der Günstlings-Sumpf dieses Waffendeals dürfte immer modriger und fauliger werden, so heute FPÖ-Generalsekretär Bundesrat Harald Vilimsky. *****

So sei etwa nun durch eine OGH-Entscheidung evident, dass der Gatte der damaligen Vizekanzlerin Riess-Passer, plötzlich einen "eklatanten Einkommensunterschied" verzeichnen konnte, indem er einen fetten Beratervertrag von 10.000 Euro monatlich (MwSt.-bereinigt) bei Frank Stronach erhielt, der ja einer der Hauptnutznießer dieses Deals gewesen sei.

Es sei schon mehr als interessant und untersuchungswürdig, warum gerade der Ehemann Riess-Passers, Michael Passer, der im Rahmen eines spektakulären Pleitefalls Schlagzeilen machte, auf einmal so sensationelle Beraterqualität gehabt haben soll und einen "Beratervertrag" mit 10.000 Euro im Monat erhalten habe. "Ein Schelm, wer böses dabei denkt", so Vilimsky.

Der Eurofighter-Untersuchungsausschuß wird wahrscheinlich der interessanteste der Zweiten Republik werden. "Was Scheibner, Grasser, Platter, Bartenstein, Riess-Passer, Westenthaler, Rumpold und viele andere mit Wahrheitspflicht aussagen werden, wird für große Spannung und viel Arbeit sorgen", so Vilimsky. (Schluß)

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