Verkehrswirtschaft: "Gutes tun und darüber reden"

Neues CSR-Paket für das Transport- und Verkehrsgewerbe - WKÖ unterstützt Betriebe bei der Wahrnehmung ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung

Wien (PWK700) - Ein neuer CSR-Leitfaden wurde kürzlich an alle Unternehmen im Transport- und Verkehrsgewerbe versandt. Dieser enthält praktische Anregungen und eine Anleitung zur Übernahme "sozialer Verantwortung". Denn gesellschaftliche und soziale Verantwortung (engl. CSR - "Corporate Social Responsibility") ist längst nicht nur für die Großen der Branchen wichtig und Alltagsrealität, erklärt dazu Harald Bollmann, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich.

"Die Verkehrswirtschaft ist schließlich das Rückgrat jeder arbeitsteiligen Wirtschaft, weshalb ihr reibungsloses und professionelles Agieren für uns heute schon selbstverständlich ist. Das hohe unternehmerische Engagement z.B. im Bereich Sicherheit überrascht daher nicht", so Bollmann weiter. Gut geschulte Fahrer seien Visitenkarten jedes Unternehmens und Investitionen, die sich rechnen. Daher dokumentierten Aktionen wie "Safety Driver" und "Profis am Steuer" das klare Bekenntnis der Verkehrswirtschaft zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Servicequalität. "Dies ist ein Grundkonsens in unserer Branche."

Das zuverlässige Wirken der Verkehrsbranche sichere auch in einem Hochlohnland wie Österreich Arbeitsplätze in der arbeitsteiligen Industrie. "Die Branche", so Bollmann, "setzt im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Effizienz und gesellschaftlichem Anspruch auf Nachhaltigkeit. Sie trägt ja im täglichen Ablauf bereits jetzt viel an sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung".

Der neue Leitfaden ermöglicht es speziell kleineren und mittelgroßen Unternehmen in der Branche, ihre gesellschaftliche Verantwortung in ihrer Unternehmensführung umzusetzen und dies in der Kommunikation mit den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit bewusst einzusetzen - im Sinne von "Gutes tun und darüber reden".
Der Leitfaden für das Transport und Verkehrsgewerbe enthält weiters einen Selbsttest, der es Unternehmern ermöglicht, in nur wenigen Minuten ihre Unternehmensstrategie auf deren gesellschaftliche Verantwortung hin zu überprüfen. "Best Practice"-Beispiele sollen dabei Vorbilder und Anreize für den eigenen Betrieb liefern.
"Ziel der Aktion ist es, unseren Mitgliedern Anregungen und Anleitungen zu bieten, um mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung umzugehen und diese auch gewinnbringend für das Unternehmen und die Gesellschaft einzusetzen", fasst Bollmann zusammen. Das Projekt wird von respACT austria durchgeführt und von Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer Österreich unterstützt. (hp)

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