Vom Terrorismus bis zum Klimawandel: Projekt "save.cooperation"

Internationaler Workshop zur Optimierung des Katastrophenschutzes in Wien

Wien (Rotes Kreuz) - Vom 26 bis 28. Oktober 2006 findet in Wien
ein internationaler Workshop zum Katastrophenschutz statt. Dabei werden die Chancen zur besseren Zusammenarbeit - sowohl im nationalen, wie auch im internationalen Katastrophenfall - diskutiert werden.
Insgesamt nehmen 60 Teilnehmer aus ganz Europa teil. Der Workshop wird von der EU, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Österreichischem Roten Kreuz veranstaltet.

Auslöser für das Projekt "save.cooperation" sind neue Katastrophenszenarien, denn
die Europäische Union und ihre Mitgliedsländer müssen sich verstärkt mit Themen wie Terrorismus oder Klimawandel auseinandersetzen. Und dabei müssen unter anderem folgende Fragen kritisch beantwortet werden:
1) Sind die Europäische Union und die einzelnen Mitgliedsstaaten mit ihren Systemen optimal vorbereitet?
2) Wie kann die Bevölkerung vorab sensibilisiert werden (Stichwort Zivilschutz)?
3) Orientiert sich Katastrophenschutz an den wirklichen Bedürfnissen der Bevölkerung?
4) Was fördert und hindert die Zusammenarbeit im Katastrophenschutz?
5) Welche Rolle spielen Freiwilligen-Organisationen im Katastrophenschutz ?

Faktum ist, dass die Hilfsorganisationen oftmals umfassende Pläne zu verschiedenen Szenarien entwickelt haben, allerdings fehlt oftmals eine Art Masterplan zwischen den Organisationen.

Ziel ist es, das "common", das "gemeinsame" der verschiedenen Organisationen zu stärken: gemeinsame Ausbildung, gemeinsame Standards und gemeinsame Planung. Dieser Zugang kann zu außergewöhnlichen Resultaten führen - wie das System in Großbritannien beispielsweise zeigt: ein umfassendes Zivilschutzsystem, gut definierte Ziele und intensive Zusammenarbeit.

Die Veranstaltung findet vom 26 - 28. Oktober im BMI, Minoritenplatz 9, 1010 Wien statt.

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Mag. Barbara Reischl
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