Haubner: Kindergeld nicht antasten

Optimierung bei Zuverdienst und Geschwisterkindern sinnvoll

Wien 2006-10-23 (OTS) - "170.000 Kindergeldbeziehende darf man
nicht vor den Kopf stoßen, denn noch nie ist eine Familienmaßnahme in der Bevölkerung auf eine so hohe Akzeptanz gestoßen wie das Kindergeld", richtet Familienministerin Ursula Haubner einen Appell an die Koalitionsverhandler/innen.

Die gänzliche Abschaffung der Zuverdienstgrenze gewährleistet laut Ursula Haubner den Zugang zum Kindergeld für alle, daher habe das BZÖ auch immer den Wegfall jeglicher Zuverdienstbeschränkungen gefordert, sei aber am Widerstand des Finanzministers gescheitert. Darüber hinaus gebe es noch Handlungsbedarf für Geschwisterkinder, für die wie bei den Mehrlingskindern das Kindergeld in halber Höhe weiterlaufen solle.

"Unangetastet bleiben müssen jedenfalls auch die Pensionsanrechnung für 4 Jahre pro Kind auf Basis von 1.350 Euro monatlich und die Fortzahlung der Abfertigungsbeiträge während des Kindergeldbezuges, denn damit haben wir den Riesenschritt zu einer eigenständigen Alterssicherung für Frauen geschafft", erklärt Ursula Haubner weiter.

Zusätzlich darf nicht auf die Leistbarkeit der externen Kinderbetreuungskosten in einer kommenden Steuerreform vergessen werden, Haubner kann sich einen Absetzbetrag für alle Eltern vorstellen, oder alternativ eine sachgebundene Direktleistung in Form eines Betreuungsschecks. "Jede Einschränkung zu Lasten der Familien würde die neue, optimistische Familienatmosphäre in Österreich gefährden und einen Rückschritt bedeuten", schließt Ursula Haubner.

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