Wiener ÖVP fordert Nutzugskonzept für Lainz-Areal

Wien (OTS) - Der geplante Flächenwidmungsplan für das Areal des Geriatriezentrums am Wienerwald und des Krankenhauses Hietzing (vormals KH Lainz) werde von der Wiener ÖVP abgelehnt, da dieser inhaltlich eine Tradierung bestehender Verhältnisse bzw. eine massive Wohnungsbau-Tätigkeit vorsehe: Dies war gemeinsamer Tenor eines Mediengespräches am Montag der VP-Gesundheitssprecherin GR Ingrid Korosec, GR Mag. Bernhard Dworak und des Hietzinger Bezirksvorstehers DI Heinz Gerstbach. Beklagt wurde, dass seit dem "Lainz-Skandal" vor drei Jahren mit Ausnahme der Reduktion der Bettenanzahl auf derzeit 1760 "nichts wesentliches geschehen sei". Die Pavillonstruktur solle weiter erhalten bleiben: Korosec sprach sich u.a. für die Schaffung kleiner Einheiten von maximal 80 PatientInnen aus, den Ausbau der Geriatrischen Tagesbetreuung bzw. die Etablierung eines geriatrischen Sonderkrankenhauses , verteilt auf vier Pavillons. Einer Bautätigkeit, etwa im Wohnungsbereich, wolle man sich nicht grundsätzlich verschließen, jedoch müsse dieser wesentlich geringer ausfallen, als es der derzeitige "Gründruck" des Flächenwidmungsplanes vorsehe, so Dworak, der daran erinnerte, dass gemäß der seit Juli aufliegenden Unterlagen im Bereich des Geriatriezentrums ein Plus von 74 Prozent an bebaubarer Fläche (140.000 Quadratmeter Gesamt-Nutzungsfläche: aktuell: 39.000 Quadratmeter verbaut, laut Planentwurf: 71.000 Quadratmeter), für den Krankenhaus-Bereich ein Plus von 90 Prozent (89.500 Quadratmeter Gesamt-Fläche, aktuell: 23.500 Quadratmeter verbaut, laut Plan-Entwurf: 44.740 Quadratmeter) vorgesehen ist. Hinsichtlich des Krankenhauses Hietzing mit über 2.000 Mitarbeitern mahnte Gerstbach "Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern" ein, weiters forderte er, dass das Krankenhaus um eine Kinder- und Unfallabteilung ausgebaut werden müsse. Aktueller Stand ist hingegen, dass die Herzchirurgie zum neuen Standort des noch zu errichtenden "Nordspitals" in Floridsdorf abgesiedelt werden soll. Das Krankenhaus dürfe jedenfalls kein "Seniorenspital" werden, deponierte Gerstbach. (Schluss) hch

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