FPÖ verlangt Veröffentlichung der Namen von Gentechnik-Reissorten

18 Prozent der Reisproben in Österreich gentechnisch belastet - Namen bleiben geheim

Wien (OTS) - Die FPÖ fordert Gesundheitsministerin Rauch-Kallat auf, die Namen jener Reisprodukte bekanntzugeben, die gentechnisch verunreinigt sind. Die staatliche Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit gibt nämlich an, dass 18 Prozent der aktuell in Österreich getesteten Reis-Proben gentechnisch verunreinigt sind.

FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer: "Bisher wurde nur der Handel über Details informiert. Die Bürger werden im Unklaren gelassen. Die Namen der verunreinigten Sorten wurden nicht offiziell bekannt gemacht. Die Ministerin ist daher aufgefordert, diesen Missstand zu beheben. Nur so wird es den Bürgern möglich gemacht, die verunreinigten Sorten aus ihren Vorratsschränken dorthin zu befördern, wo sie hingehören, nämlich in den Müll."

Die FPÖ verlangt einmal mehr, den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut und den Verkauf von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln in Österreich und in weiterer Folge in der EU generell zu verbieten.

Hofer: "Die grüne Gentechnik ist ein Grundübel, das unsere Bauern und die europäischen Nationalstaaten in die Abhängigkeit von Lebensmittelkonzernen treibt. Europa kann sich ohne gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ernähren."

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