Leichtfried: Biomasse-Anlagen vom Land gefördert

Umweltpolitik braucht Bewusstseinsbildung und Nachhaltigkeit

St. Pölten, (SPI) - "Die Verwendung erneuerbarer Energien ist
einer der wichtigsten Faktoren nachhaltigen Umweltschutzes! Besonders die ausgeglichene Kohlendioxidbilanz bei der Verwendung nachwachsender Rohstoffe ist für den Klimaschutz von besonderer Bedeutung", gibt der Umweltsprecher der SPNÖ, LAbg. Mag. Günther Leichtfried, zu bedenken. Vom Land Niederösterreich wurden nun 1,9 Millionen Euro für insgesamt 9 Biomasse-Fernwärme bzw. Biomasse-Abwärmeprojekte bewilligt.****

Unter Biomasse versteht man die gesamte von Pflanzen und Tieren erzeugte organische Substanz. "Die Verwendung von Biomasse ist nicht nur bedeutend, weil sie als erneuerbarer Energieträger besonders umweltschonend ist, sie ist auch wichtig, weil sie als heimischer Rohstoff die regionale Wertschöpfung steigert. Zudem gewährleistet die Gewinnung von Wärme und Energie aus Biomasse auch ein gewisses Maß an Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, also zum Beispiel Öl, und damit von Importen", erläutert Leichtfried. Niederösterreich ist hier auf dem richtigen Weg. Bereits über 300 Biomasse-Anlagen sind in Betrieb und erzeugen in erster Linie Wärme aber auch Strom.

"Mit Stand Jänner 2006 konnten die NÖ-Biomasse-Anlagen eine CO2-Reduktion von rund 160.000 Tonnen pro Jahr verzeichnen. Das ist ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz. Niederösterreich spielt eine Vorreiterrolle beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Es ist wichtig und notwendig, dass an diesem Kurs festgehalten wird und in Hinkunft weitere Maßnahmen zum Schutz von Klima und Umwelt getroffen werden, auch wenn diese manchmal vielleicht auch konfliktbeladen sind" so Leichtfried weiter. "Umweltpolitik braucht Nachhaltigkeit und Bewusstseinsbildung, denn wir haben die Verpflichtung unser Land und seine Umwelt für die kommenden Generationen zu bewahren", so LAbg. Leichtfried abschließend.
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