ANIMAL SPIRIT hat heuer bereits über zwei Dutzend Fohlen-Leben gerettet

Morgen, 24.10., wieder bei letzter Fohlenauktion in Maishofen

Wien (OTS) - Wie schon mehrfach berichtet, werden jedes Jahr im September/Oktober auf diversen Fohlenmärkten in Salzburg, Tirol und OÖ Hunderte gesunde Haflinger- und Norikerfohlen versteigert, brutal von der Mutter getrennt, in Viehtransporter gestoßen und zum Schlachten gekarrt, zumeist nach Italien, wo deren Fleisch noch immer als "Delikatesse" gilt. Die Mehrheit der österreichischen Haflinger-und Norikerfohlen ist reine "Überschußproduktion". Nach einem Sommer auf der Alm, wo sie Urlaubsgäste anlocken mußten, haben sie ihre Schuldigkeit getan und werden zu einer der großen Pferdeversteigerungen gebracht. Dort herrscht dann kein Unterschied mehr zwischen dem "Nutztier" Schwein, Kalb oder Fohlen; was zählt ist nur noch das "Schlachtgewicht"...

Dieser ganze Züchter-Wahnsinn wird nicht nur von den Zuchtverbänden propagiert, sondern auch mit EU- und somit unseren Steuergeldern subventioniert. Würde die Deckungsprämie (also was der Züchter für das Decken seine Stute bezahlen muß) endlich drastisch erhöht, bzw. die EU-Förderung für "seltene Nutztierrassen" aufhören, würde sich das "Züchten für die Würscht" nicht mehr lohnen und somit schlagartig aufhören. Aber davon wollen leider weder Politiker noch Zuchtverbände etwas wissen.

Bereits am 27. September und 3. Oktober war ANIMAL SPIRIT bei den Fohlenversteigerungen in Maishofen (Sbg.) vertreten, um Noriker- und Haflingerfohlen freikaufen zu können. Wir waren dort jeweils als einzige Tierschutzorganisation anwesend. Bis zu 95% der männlichen Fohlen gehen ja bekanntlich zum Metzger, großteils nach Italien. Immerhin 25 konnten bei (bzw. vor) diesen beiden Auktionen von uns erworben und an gute Plätze in Österreich und Deutschland vermittelt werden. Der Schlacht-Kilopreis für ein Fohlen beträgt zwischen 400,-und 600,- Euro!

Auch am morgigen Dienstag, den 24.10.2006, werden wir ab 9 Uhr wieder am großen und letzten Pferdemarkt in Maishofen mit einem Infostand und der erschütternden TV-Dokumentation über das lange Leiden der Schlachtfohlen vertreten sein und weitere Fohlen freikaufen.

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