Mölzer: EU muß bei Gipfel erkennen, daß Zuwanderung keine Chance ist!

Großzügige Zuwanderungspolitik entzieht Dritter Welt wichtiges "Humankapital"

Wien, 20-10-2006 (OTS) - Ob beim heute stattfindenden EU-Gipfel in Lahti wirksame Maßnahmen gegen die illegale Massenzuwanderung beschlossen werden, sei ernsthaft zu bezweifeln, meinte dazu der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Denn bisher sei das EU-Polit-Establishment nicht mit Vorschlägen wie der Einführung eines Asyl- und Ausländergesetzes nach dem Vorbild der Schweiz hervorgetreten, sondern habe sich als bereitwilliger Vollstrecker des politisch korrekten Zeitgeists erweisen, erklärte Mölzer weiter. Ein Beispiel dafür sei die finnische Arbeitsministerin Tarja Filatov, die in der Zuwanderung "eine Chance für Europa" sieht.

Eine EU-weite Asyl- und Ausländerpolitik nach dem Schweizer Vorbild sei sowohl im Interesse Europas als auch der Herkunftsländer der illegalen Zuwanderer, betonte der freiheitliche EU-Mandatar. "Wenn bereits heute schon Millionen Menschen aus der Dritten Welt in der EU leben, dann ist das eine ernsthafte Bedrohung für die historisch gewachsenen Völker Europas. Hier muß mit einem sofortigen Zuwanderungsstopp, auch für den Bereich des sogenannten Familiennachzugs, gegengesteuert werden". Auf der anderen Seite sei mehr als fraglich, was an einer großzügigen Zuwanderungspolitik human sein soll, sagte Mölzer. "Wenn beispielsweise in Manchester mehr Ärzte aus Malawi arbeiten als in ihrem Heimatland, dann bedeutet das nichts anderes als die Absaugung von "Humankapital". Und wenn den Staaten der Dritten Welt von der EU diese gut ausgebildeten Menschen entzogen werde, dann werde der Teufelskreis aus Rückständigkeit und Armut nur noch weiter verstärkt und auf diese Weise wiederum der Massenexodus nach Europa gefördert", unterstrich Mölzer abschließend. Schluß (bt)

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