FP-Lasar: Zwangstherapie für Süchtige langjährige FPÖ-Forderung

Mehr Therapieplätze und härtere Gangart gegen Drogendealer

Wien, 19-10-2006 (fpd) - Der plötzliche Vorstoß des Grazer VP-Bürgermeisters Nagl für eine verpflichtende Therapie für Drogensüchtige könnte darauf hinweisen, dass die ÖVP nach der Wählerwatschen am 1. Oktober ihre warmduschige Drogenpolitik aufzugeben bereit ist. Bei den Freiheitlichen ist die Zwangstherapie in Verbindung mit einer deutlichen Aufstockung der Behandlungsplätze seit langem Parteilinie, hält der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordneter David Lasar fest.

Die Schaffung gesetzlicher Möglichkeiten dafür wird angesichts der prekären Drogensituation nicht nur in Wien eine der vordringlichsten Aufgaben der neuen Bundesregierung sein. Auch in der Frage der exekutiven Repressionsmaßnahmen ist es notwendig, die florierende Dealerszene durch neue Bekämpfungsmodelle unter Druck zu setzen. So ist etwa der agent provocateur ein international erprobtes und auch wirksames Mittel zur Bekämpfung des sogenannten Ameisenhandels, betont Lasar abschließend. (Schluss)am

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