BZÖ-Grosz: Nagl hat Grazer Drogenproblematik jahrelang verschlafen

Oberste Priorität muss Bekämpfung der Drogendealer in Graz haben - Bereits blühender Handel mit Substitol in Graz

Graz (OTS) - "Es ist ein Treppenwitz der Geschichte und ausschließlich auf den nahenden Grazer Gemeinderatswahlkampf zurückzuführen, wenn VP-Bürgermeister Nagl nach Jahren der Untätigkeit nunmehr eine Pflichttherapie für Drogensüchtige einfordert. Abgesehen davon, dass dieser Weg sicher nicht zum Erfolg führen wird, stellt man sich berechtigterweise die Frage, warum seine Parteikolleginnen VP-Gesundheitsministerin Rauch-Kallat und Innenministerin Prokop in diesem Bereich bis heute nichts zustande gebracht haben. Viel wichtiger wäre es, die Substitol-Therapien endlich genauer unter die Lupe zu nehmen. Mittlerweile hat sich ein blühender Handel von Substitol unter den Augen der Polizei und der Stadtpolitik in Graz entwickelt", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz in einer Reaktion auf die Forderung des Grazer Bürgermeisters Nagl nach einer Pflichttherapie für Drogensüchtige am Donnerstag in Graz.

"Die Oberste Priorität muss daher die Bekämpfung der Drogendealerei in Graz sein. Jeder Drogendealer ist ein Verbrecher am Leben und der Gesundheit der Mitmenschen. Daher hat für solche Kriminelle auch die volle Härte des Gesetzes zu gelten. Es ist auch darüber nachzudenken, ob man die Substitol-Therapien nicht gänzlich abschafft um den blühenden Handel mit dieser Ersatzdroge einzudämmen. Hier gibt es weit bessere Therapieformen, die mittlerweile auch schon von unzähligen Ärzten eingefordert werden", so Grosz abschließend.

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