"Starke Stimme" für mehr Toleranz

"Gegen Ausgrenzung der Raucher, Plädoyer für die Selbstbestimmung" - Stefanie Werger präsentierte gemeinsam mit dem Fachverband Gastronomie ihr neues Buch.

Wien (PWK687) - Die Art und Weise, wie mit der rauchenden Bevölkerung derzeit umgegangen wird, wird von Stefanie Werger in ihrem neuen Buch "Ich rauche - Plädoyer für die Selbstbestimmung" auf zwar humorvolle, aber doch auch kritische Weise hinterfragt. "Gegen Ausgrenzung, für Selbstbestimmung" sind die Leitmotive des Buches, das die Autorin Dienstag Abend gemeinsam mit Fachverbandsobmann Helmut Hinterleitner im Restaurant "Fromme Helene" der Öffentlichkeit präsentierte.

Stefanie Werger möchte in ihrem Buch, wie sie betont, das Rauchen weder verherrlichen noch anderen Menschen schmackhaft machen, jedoch "einen kollektiven Denkprozess anregen, der auch weiterhin ein tolerantes Miteinander in abgegrenzten, jedoch nicht ausgegrenzten Bereichen ermöglicht". Einen großen Teil ihrer Betrachtungen widmet Werger auch der Art und Weise, wie die Raucher in vielen anderen europäischen Ländern durch gesetzliche Totalverbote ins Abseits gestellt werden.

In Österreich kämpft der Fachverband Gastronomie dafür, die flexible Regelung mit getrennten Bereichen für Raucher und Nichtraucher weiter aufrecht zu erhalten. Nur damit ist sichergestellt, dass niemand ausgegrenzt werden muss. Der Gast hat die freie Wahl, er entscheidet.

Die heimischen Gastronomen haben dank der derzeit bestehenden Regelung die Chance, zu beweisen, dass man in Österreich flexibler ist als in anderen Ländern: "Wenn wir es schaffen, sowohl die Interessen der Nichtraucher als auch die der Raucher zufrieden zu stellen, können wir auch weiter ohne gesetzliche Zwangsreglementierungen und Strafen auskommen. Viele tausend Gastronomen haben dies bereits erkannt", stellt der Sprecher dieses Wirtschaftszweiges fest.

Hinterleitner appelliert aber auch an jene Gastwirte, die bisher noch keinen getrennten Bereich eingerichtet haben, rasch aktiv zu werden und ihren Beitrag im Interesse der Gäste und der gesamten Branche zu leisten. "Nur so können uns Verhältnisse wie in Italien, Irland und Frankreich auch in Zukunft erspart bleiben". (hp)

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