Erste Verhandlungsrunde Frauen/Familie/Jugend am 23. Oktober

Bures: "Nach Problemanalyse zügig über Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von Frauen verhandeln"

Wien (SK) - Die erste Verhandlungsrunde der Untergruppe Frauen/Familie/Jugend wird kommenden Montag, 23. Oktober, von 10.30 bis 13.00 Uhr im Parlament Lokal VIII zusammentreten. Auf SPÖ-Seite werden neben der Verhandlungsleiterin, Bundesgeschäftsführerin Doris Bures, die SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek, der oberösterreichische Soziallandesrat Josef Ackerl und SPÖ-Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann an den Verhandlungen teilnehmen. ****

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures, die in der Regierung Schüssel das Problembewusstsein in der Frauenpolitik vermisste, will zunächst eine Problemanalyse vornehmen und dann zügig die notwendigen Maßnahmen diskutieren. Die größten Probleme sieht Bures in der Tatsache, dass 140.000 Frauen als Arbeit suchend gemeldet sind, dass es nach der Babypause zumeist Probleme mit dem Wiedereinstieg gibt und die Fraueneinkommen noch immer deutlich niedriger als die Männereinkommen sind und dass Frauen von ihrer Pension oft nicht leben können.

Ansetzen will die SPÖ bei einer flexibleren Gestaltung des Kindergeldes (höhere Summe bei kürzerer Bezugsdauer), einem Sondermonat für Väter nach der Geburt des Kindes, speziellen Qualifizierungsprogrammen für Frauen, einer eigenständigen Pensionssicherung und dem Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen.

Bures geht optimistisch in die Verhandlungen und erklärte am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, sie hoffe, dass in der ÖVP "nach einer ersten Schrecksekunde die Vernunft siegt und konstruktiv über dringend notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation der Frauen verhandelt werden kann". (Schluss) se

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