11 Kläranlagen mit dem Klärschlamm-Kontrollsiegel ausgezeichnet

Plank: Klärschlammverwertung ist Teil der regionalen Kreislaufwirtschaft

St. Pölten (NLK) - Umwelt-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank hat heute, 19. Oktober, in Oberweiden elf niederösterreichische Kläranlagenbetreiber mit dem Klärschlamm-Kontrollsiegel ausgezeichnet. Das Kontrollsiegel wird für eine besonders sorgsame landwirtschaftliche Klärschlammverwertung vergeben. Die elf Kläranlagen haben nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten, sondern auch darüber hinaus gehende Qualitätsanforderungen erfüllt.

Für Plank sind die ausgezeichneten Kläranlagen Vorbilder für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen: "Die landwirtschaftliche Verwertung von qualitativ hochwertigem Klärschlamm ist ein wesentlicher Beitrag für eine regionale Kreislaufwirtschaft. Seine hohen Stickstoff- und Phosphorgehalte sind für die Düngung optimal." Plank betonte besonders die Bemühungen der Kläranlagenbetreiber um eine Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, um dadurch Schadstoffeinträge von vornherein zu vermeiden und so die Qualität des Klärschlammes weiter zu verbessern. Der Erfolg ist messbar: Die Belastungen bei Quecksilber, Blei und Cadmium sind weiter rückläufig.

Mit dem Klärschlamm-Kontrollsiegel 2006 wurden folgende Kläranlagen ausgezeichnet: Gemeindeabwasserverband Amstetten (Bezirk Amstetten); Gemeindeabwasserverband Wagram/West (Bezirk Tulln); Abwasserverband Ybbsfeld (Bezirk Melk); Marktgemeinde Seibersdorf (Bezirk Baden); Stadtgemeinde Mödling (Bezirk Mödling); Gemeindeabwasserverband Kleines Erlauftal (Bezirk Scheibbs); Gemeindeabwasserverband Oberer Weidenbach (Bezirk Gänserndorf); Marktgemeine Lassee (Bezirk Gänserndorf); Marktgemeinde Karlstetten (Bezirk St. Pölten); Marktgemeinde Loosdorf (Bezirk Melk); Gemeinde Weiden an der March (Bezirk Gänserndorf).

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