PRÖLL: Neuer Vorstoß der Exportinitiative in Ungarn

Österreichische Lebensmittelwochen gemeinsam mit Spar

Wien (OTS) - Österreichische Lebensmittel fügen sich durch die engen geschichtlichen Beziehungen harmonisch in die ungarische Kulinarik ein. Während der Österreichwochen in allen ungarischen Spar-, Interspar- und Kaiser-Filialen vom 19. bis 31. Oktober 2006 stehen österreichische Fleisch- und Milchprodukte, Süßigkeiten und Getränke im Mittelpunkt und werden in ausgewählten Filialen zur Verkostung angeboten. Damit wird im Rahmen der Exportinitiative ein weiterer Beitrag zur Stärkung der österreichischen Lebensmittelexporte in den aufstrebenden Markt Ungarn gesetzt, so Landwirtschaftsminister Josef Pröll heute anlässlich des Starts der Österreichischen Lebensmittelwochen in Ungarn.

Seit Start der Exportinitiative in Budapest 2003 konnte die heimische Lebensmittelwirtschaft das Potential unseres Nachbarlandes Ungarn als Exportland gut nutzen. Mit den nunmehr zum dritten Mal stattfindenden Österreichwochen in Ungarn wird ein weiterer Schritt gesetzt, um qualitativ hochwertige österreichische Lebensmittel im Supermarkt-Produktsortiment unseres Nachbarlandes zu verankern. Der Wert der Agrar- und Lebensmittelexporte nach Ungarn betrug im Jahr 2002 erst 70,5 Millionen Euro, dieser Wert konnte in den Jahren 2003 und 2004 auf 84,7 bzw. 117,9 Millionen Euro gesteigert werden. Im Jahr 2005 haben sich schließlich die Agrarexporte im Vergleich zum Jahr 2002 auf erfreuliche 168,4 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Die Initiative soll dazu beitragen, auch gegenüber Ungarn die Agrarhandelbilanz zu verbessern. Im Jahr 2005 machten die Importe aus Ungarn nach Österreich 297,3 Millionen Euro aus, das ist ein Plus von 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Österreichs Exporte nach Ungarn stiegen 2005 hingegen um 42,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, womit die Lücke verkleinert werden konnte.

Insgesamt positive Bilanz mit den Ländern der Exportinitiative

Bei Agrarerzeugnissen und Lebensmittelprodukten (Zollkapitel 1-24) entwickeln sich die Märkte in Mitteleuropa äußerst dynamisch. Die Steigerungsraten liegen bei den Importen (plus 5,7 Prozent) und Exporten (plus 9,4 Prozent) von Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln höher als bei den gesamten Waren- und Dienstleistungsexporten (1,7 Prozent und 4,7 Prozent).

In die neuen EU - Mitgliedsländer tragen die österreichischen Agrar- und Lebensmittelexporte bereits mit 653 Millionen Euro oder 11 Prozent zu den Gesamtexporten (6 Milliarden Euro) bei.

Die Exportsteigerungen von Agrarerzeugnissen, höher verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken in Länder, in denen im Rahmen der Exportinitiative Lebensmittelpräsentationen organisiert wurden, sind im Jahr 2005 mit 22,3 Prozent knapp doppelt so hoch zum Vorjahr als die Steigerungen der gesamten Agrarexporte weltweit mit plus 11,3 Prozent. Insgesamt betrugen 2005 die Exporte 912 Millionen Euro, die Importe hingegen 778 Millionen Euro, sodass eine positive Agrarhandelsbilanz in die Länder der Exportinitiative von 134 Millionen Euro besteht.

Die Österreichwochen in Ungarn werden von der Außenhandelsstelle Budapest in Kooperation mit der AMA organisiert und vom Lebensministerium als vertiefende Maßnahme der "Exportinitiative" unterstützt. Nähere Informationen unter www.exportinitiative.at

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