Vorauswahl der Mechatroniker für die Berufsweltmeisterschaft 2007 im Rahmen der >vienna-tec>

Team aus Oberösterreich erringt das Ticket für Japan 2007

Wien (OTS) - In diesem Jahr war nicht - wie zuvor - die Berufs-Info-Messe "bim" Schauplatz der Vorauswahlen für die Berufsweltmeisterschaften 2007 in Japan - der Wettbewerb fand im Rahmen der vienna-tec statt. Erstmals wurde bei einer österreichischen Messe dem Themengebiet der Aus- und Weiterbildung mit der "Education Mall" ein eigener Bereich zugewiesen. In dieser "Straße der Technik" kämpften sieben Mechatroniker-Teams - zum ersten Mal zwei gemischte - um das begehrte WM-Ticket. Sieger wurden Hubert Renolder und Roland Schmolmüller von der voestalpine Stahl GmbH.

Zum 39. Mal werden 2007 die internationalen Berufsweltmeisterschaften jungen Menschen, die ihr Können unter Beweis stellen wollen, die entsprechende Plattform bieten. Für den Fachbereich Mechatronik übernimmt Festo bereits zum 4. Mal die Hauptsponsorschaft. "Wir zählen zu den Geburtsvätern des Lehrberufes "der/die MechatronikerIn" in Österreich und arbeiten bereits seit Jahren aktiv an der Weiterentwicklung des Berufsbildes. Das Sponsorship bei der Berufsweltmeisterschaft sehen wir als Möglichkeit, die Weiterentwicklung des Berufes zu unterstützen" ,informiert Hermann Studnitzka, Leiter Didactic von Festo Österreich.

Die Vorauswahl

Zur Vorauswahl der Mechatroniker traten heuer sieben Teams von Unternehmen aus Oberösterreich, der Steiermark, Kärnten und Niederösterreich an. Erstmals haben sich auch Mädchen zur Teilnahme gemeldet und im Rahmen zweier gemischter Teams ihr Können unter Beweis gestellt. Dabei waren neben exakter Arbeitsweise in den berufsspezifischen Sparten Mechanik, Pneumatik und elektrische sowie elektronische Ausrüstungen das Sozialverhalten im Team ein entscheidender Faktor im erfolgreichen Lösen von Aufgaben und damit Kriterium im Bewertungsystem der Juroren.

Konkret mussten die Kandidaten an drei Tagen sieben Aufgaben lösen, die aufeinander aufbauend waren. Inhaltlich spannte sich der Bogen der Aufgaben vom mechanischen Aufbau und kreativer Gestaltung anhand einer Dokumentation über Fehlersuche und Umbau unter Zeitdruck bis zur komplizierten Programmierung von speicherprogrammierbarer Steuerung.

"Sowohl die Vorausscheidung zur Berufsweltmeisterschaft, als auch diese selbst sind für Jugendliche die ideale Möglichkeit, um ihr Know-how unter Beweis zu stellen. Ein Bewerb wie diese Vorausscheidung ist der optimale Beweis für die Kraft und Leistungen der dualen Ausbildung und trägt daher zur Stärkung des Ansehens der Facharbeiterausbildung bei. Besonders freut es uns, dass in diesem Jahr auch zwei Mädchen in gemischten Teams teilgenommen haben" ,erklärt Helmut Studnitzka.

Österreich kann auf eine erfolgreiche Vergangenheit bei Berufsweltmeisterschaften verweisen. Insgesamt wurden bereits158 Medaillen errungen und vier Mal war man Mannschaftsweltmeister bzw. Nationensieger. Die nächste Weltmeisterschaft, die im Zweijahresrythmus abgehalten wird, geht von 14. bis 21. November 2007 in Japan über die Bühne. Junge heimische Fachkräfte aus 28 Berufen nehmen daran teil.

Festo in Österreich

Festo Österreich ist Marktführer in der Automatisierungstechnik mit Pneumatik und der technischen Aus- und Weiterbildung. Das Unternehmen, das in Österreich 100 Mitarbeiter beschäftigt, bildet mit eigenständigen Tochtergesellschaften und Niederlassungen die Drehscheibe für alle mittel- und osteuropäischen Konzernaktivitäten. Das Produktangebot in der Automatisierungstechnik umfasst 23.000 Komponenten und 100.000 kundenspezifische Variationen, die in der gesamten Industrie ihren Einsatz finden. Im Bereich der technischen Aus- und Weiterbildung schult Festo dem Selbstverständnis als Lernunternehmen folgend 600 Personen/Jahr.

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