FMK-Barmüller: Experten bestätigen Sicherheit des Mobilfunks

Internationaler Fachworkshop analysiert Stand der Mobilfunk-Forschung

Wien (OTS) - Der nun veröffentlichte Tagungsband des internationalen Fachworkshops über den aktuellen Stand der Mobilfunk-Forschung, der gemeinsam vom Informationszentrum Mobilfunk und der Forschungsgemeinschaft Funk in Nürnberg veranstaltet wurde, bestätigt erneut: Mobilfunk ist sicher. Die 60 nationalen und internationalen Experten aus dem Umwelt- und Konsumentenschutzbereich resümierten: Es gibt keinen begründeten Verdacht, dass elektromagnetische Felder des Mobilfunks Gesundheitsschäden verursachen.

Faktenlage ist eindeutig: Kein Einfuß auf die Gesundheit

"In den zurückliegenden Jahrzehnten ist ein deutlicher Qualitätsanstieg der Forschung zu verzeichnen" erläuterte Dr. Norbert Vana, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirat Funk (WBF) in Österreich und Universitätsprofessor für Dosimetrie und Strahlenschutz an der Technischen Universität Wien, der die Veranstaltung moderierte. "Zahlreiche Effekte, die man früher glaubte gefunden zu haben, haben sich im Lichte dieser neuen Untersuchungen heute als Artefakte herausgestellt," betonte er.

Oft, so der Wissenschaftler, würden in der Öffentlichkeit Studien zitiert, die angeblich gesundheitsschädigende Effekte nachgewiesen hätten. Bei kritischer Prüfung der Ergebnisse zeige sich aber immer wieder, dass die meisten dieser Arbeiten die wesentlichen Kriterien für eine wissenschaftliche Belastbarkeit der Aussagen nicht erfüllten. "Studien, die statistisch nicht nachvollziehbar sind, sich nicht reproduzieren lassen, keine eindeutigen Kausalitäten herstellen können und auch keine klare Unterscheidung zwischen biologischen Effekten und tatsächlichen gesundheitsrelevanten Wirkungen treffen, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Sie leisten in den Augen der "Scientific Community" keinen Beitrag zur Aufklärung, sondern schüren in der Bevölkerung nur Ängste, die sich oft schwer wieder ausräumen lassen", warnte Vana.

Insgesamt zeichnet die Forschung inzwischen ein recht klares Bild:
"Auf Basis des heutigen Wissenstandes ist davon auszugehen, dass durch die schwachen elektromagnetischen Felder des Mobilfunks allenfalls minimale Effekte verursacht werden, die aber keinen Einfluss auf die Gesundheit haben", berichtete Prof. Dr. Roland Glaser vom Institut für Biologie der Humboldt-Universität in Berlin. Auch eine Beschleunigung des Tumorwachstums ist unwahrscheinlich. Das legen die ersten Ergebnisse der Interphone-Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nahe, die von Dr. Brigitte Schlehofer vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg vorgestellt wurden.

"Die bisherige Forschung zeigt auch, dass Personen, die sich selbst als "elektrosensibel" definieren, Mobilfunkstrahlung unterhalb der Grenzwerte nicht wahrnehmen können und unter Exposition nicht anders als nicht-sensible Personen reagieren," berichtete Dr. M. Röösli vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern. Allerdings gebe es Hinweise dafür, dass subjektive Aspekte, wie beispielsweise "Angst", bei vermeintlich elektrosensiblen Personen nachteilige gesundheitliche Auswirkungen auslösen können.

Zusammenarbeit ist Trumpf: Es gibt keine Superexperten, die alles wissen

"Nicht nur für den Laien, sondern zunehmend auch für Experten wird es immer schwieriger, den interdisziplinären Stand der Forschung zu überblicken," so Mag. Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation (FMK) . "Wer sich einen fundierten Überblick verschaffen will, braucht die Zusammenschau von Technik, Biologie und Epidemiologie. Diesen fachübergreifenden Überblick bieten solche Workshops, die auch das FMK in zumindest zweijährigem Abstand anbietet. Die nächste derartige Konferenz ist für Frühjahr 2007 in Wien geplant," sagt Barmüller abschließend.

Service:

Link:
http://www.izmf.de/html/de/47462.html (Informationszentrum Mobilfunk
e.V.)
http://www.ots.at/redirect.php?Tagungsmappe

Forum Mobilkommunikation

Das Forum Mobilkommunikation (FMK) ist die Brancheninitiative aller österreichischen Mobilfunkbetreiber, der Mobilfunkindustrie und des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Es beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Mobilfunk und Gesundheit" und mit allen Fragen, die mit dem Aufbau der österreichischen Mobilfunknetze zusammenhängen.

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