- 17.10.2006, 12:34:39
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Morak eröffnete die Austrian Dance Days in Tel Aviv
Wien (OTS) -
"In Österreich hat zeitgenössischer Tanz in den vergangenen Jahren
einen Aufschwung erlebt und wird als eigenständige künstlerische
Ausdrucksform wahrgenommen. Tanz ist eine Sprache, die wie Musik über
Landesgrenzen und Sprachbarrieren hinaus verstanden wird. Die
Zusammenarbeit zwischen Österreich und Israel auf dem Gebiet des
Tanzes lag auf der Hand, da es in Israel - wie in Österreich - eine
sehr lebendige zeitgenössische Tanzszene gibt." Dies sagte
Kunststaatssekretär Franz Morak Montag Abend anlässlich der Eröffnung
der Austrian Dance Days in Tel Aviv. Am Auftakt des Tanzfestivals
nahmen zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens Israels, unter
ihnen der israelische Minister für Tourismus, Isaac Herzog, und der
Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, teil. In einer Grußbotschaft
würdigte Ministerpräsident Ehud Olmert die engen Beziehungen zwischen
Österreich und Israel auf dem Gebiet der Kultur.
"Als für Kunstagenden zuständiger Staatssekretär ist es mir ein
großes Anliegen, über einen regen Kulturaustausch die Beziehungen
zwischen der Republik Österreich und dem Staat Israel auszubauen und
zu vertiefen. Daher haben wir im Laufe der vergangenen Monate das
Projekt der Austrian Dance Days gemeinsam mit unseren israelischen
Partnern Schritt für Schritt realisiert.", so Staatssekretär Franz
Morak, der diese Initiative für ein Gastspiel österreichischer Tänzer
und Choreographen bei seinem letzten Israelbesuch angeregt hat.
"Die Austrian Dance Days fügen sich hervorragend in jene Aktivitäten
ein, die wir bereits im Laufe der letzten Jahre setzen konnten, wie
beispielsweise - die Zusammenarbeit mit der Jerusalem Foundation im
Zuge des Kammermusikfestivals oder die Erweiterung des Herzl-Museums,
um nur zwei Beispiele zu nennen.", setzte Morak fort. Einen weiteren
Schritt im Rahmen der gemeinsamen Aktivitäten stellte zudem auch die
Ausstellung des Israelmuseums dar, die in Österreich bis vor kurzem
für drei Monate zu sehen war. "50 Jahre nach der Aufnahme der
diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Israel freue ich
mich nun besonders, dass ein so enger Kontakt auf den Gebieten der
Kultur und Wissenschaft besteht.", betonte Morak.
Mit diesem Tanzfestival soll ein Einblick in die sehr vielfältige
Tanzszene Österreichs gegeben werden. Ein besonderer Schwerpunkt
wurde darauf gelegt, dass eine intensive Zusammenarbeit mit
israelischen Tänzerinnen und Tänzern stattfand. Den Auftakt zu den
Austrian Dance Days bildete gestern Abend die Aufführung der
Produktion von Karl Schreiner "Blame it on Gavrilo" und Nikolaus
Adler "Der Tod und das Mädchen". Weiters stehen am Programm die
Produktionen von Willi Dorner ("no credits", "mazy", "threeseconds")
am 19. und 20. Oktober im Tmuna Theater und "D.A.V.E." von Klaus
Obermaier und Chris Haring im Cameri Theater.
Rückfragehinweis:
Staatssekretariat für Kunst und Medien
Mag. Katharina Stourzh
Tel.: (++43-1) 53115/2228
mailto:katharina.stourzh@bka.gv.at
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