ÖVP-Nein zur Großen Koalition

Die schwarzen Funktionäre an der Basis zeigen in ÖSTERREICH Skepsis gegenüber einer Großen Koalition.

Wien (OTS) - Wien. "Unsere Funktionäre sagen ganz klar Opposition. Wir sind abgewählt worden. Daher müssen wir uns nach dem Wählerwillen richten", sagt etwa der niederösterreichische ÖVP-Abgeordnete Michael Spindelegger zur Tageszeitung ÖSTERREICH. Spindelegger ist nicht der einzige ÖVP-Politiker, der sich gegenüber einer Großen Koalition skeptisch zeigt. Markus Wallner, Landesgeschäftsführer in Vorarlberg, gegenüber ÖSTERREICH. "Ich habe noch niemanden getroffen, der eine Große Koalition mit einem Hurra begrüßt hätte." Auch die Diagnose des ÖVP-Gesundheitssprechers Erwin Rasinger zu einer Zusammenarbeit mit der SPÖ fällt trist aus. "Die Grundchemie stimmt überhaupt nicht. Von Seiten der SPÖ kann ich keine ausgestreckte Hand erkennen", so Rasinger in ÖSTERREICH. Der Wiener Landesgeschäftsführer Norbert Walter erzählt von der Befürchtung vieler ÖVP-Funktionäre, dass die SPÖ über alles drüber fahren werde. Große Bedenken auch in der Steiermark: Der dortige Landesgeschäftsführer Hannes Missethon berichtet in ÖSTERREICH, dass in einzelnen Bezirken bereits Resolutionen gegen eine Zusammenarbeit mit der SPÖ verfasst werden. Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch ortet schließlich "massive Bedenken" bei seinen Parteikollegen.

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