Strache: "Eine Dreierkonstellation ist Nonsens"

Im Interview mit ÖSTERREICH wendet sich FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache klar gegen eine Rechtsallianz mit ÖVP und BZÖ

Wien (OTS) - Wien. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel solle aufhören, über eine Koalition mit FPÖ und BZÖ zu spekulieren und "solch theoretischen Nonsens zum Besten zu geben", sagt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH in Richtung ÖVP. Strache kristisierte, dass die ÖVP nicht einmal Gespräche mit der FPÖ führe und dennoch von einer Koalition rede. Das bezeichnete der FPÖ-Chef als "Pflanzen der FPÖ". Seit der Wahl habe es nie ein Treffen mit dem Kanzler oder einem hochrangigen ÖVP-Politiker gegeben, betonte der FPÖ-Obmann. Kanzler Schüssel solle Platz für eine neue ÖVP-Führungsmannschaft machen, forderte Strache in ÖSTERREICH. Eine Rechtskoalition mit ÖVP und BZÖ hält Strache für ausgeschlossen: "Ich stehe dafür nicht zur Verfügung." Strache in "Österreich": "Vor allem mit einer Chaostruppe wie dem BZÖ kann man darüber nicht ansatzweise nachdenken." Ein Führungswechsel im BZÖ würde nach Straches Meinung daran nichts ändern. Strache schloss im Interview mit ÖSTERREICH auch aus, eine Minderheitsregierung zu unterstützen. "Das wäre unverantwortlich und bringt Instabilität", so der FPÖ-Chef.

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