ASFINAG: Brücke auf der A10 Tauern Autobahn muss vorerst gesperrt bleiben

Gutachten des Statikers wird bis morgen Nachmittag erwartet

Wien (OTS) - Der raschen Reaktion eines umsichtigen Projektleiters der ASFINAG ist es zu verdanken, dass heute innerhalb weniger Minuten die A10 Tauern Autobahn zwischen Gmünd und Spittal aus Sicherheitsgründen gesperrt und so mögliche weitere Schäden vermieden werden konnten.

Der Grund für die veranlasste Sperre waren Auffälligkeiten im Zuge der Bauarbeiten einer 800m langen und bereits 40 Jahre alten Brücke, die derzeit generalsaniert wird. Der Verkehr wird seit Juni in der aktuellen Bauphase über das Brückentragwerk in Fahrtrichtung Salzburg geführt. Dieser Brückenabschnitt wurde bereits saniert und der Verkehr wird einspurig im Gegenverkehr über die Brücke geleitet. Durch die Bauarbeiten auf der nun in Sanierung befindlichen anderen Brücken-Hälfte in Fahrtrichtung Villach, kam es zu Schwingungen, die zumindest eine der zwischen den beiden Brückentragwerken befindlichen Verbindungsstreben verformte.

Der Projektleiter veranlasste daraufhin unverzüglich die Sperre der Strecke. Zusätzlich wurde die unter der Brücke führende B99 Katschbergstrasse ebenso aus Sicherheitsgründen gesperrt. Diese dient normalerweise als Ausweichstrecke.

Nach einer rund dreistündigen Besichtigung kamen Statiker zu dem Ergebnis, dass die Brücke bis auf weiteres gesperrt bleiben muss. Weitere Untersuchungen sind bereits im Gange und sollen bis morgen Nachmittag ein endgültiges Ergebnis über die weitere Vorgehensweise bringen.

Die Sperre der Autobahn bleibt daher voraussichtlich bis morgen Nachmittag aufrecht. Die B99 wird noch heute Abend wieder für den PKW-Verkehr freigegeben. LKW müssen auch morgen noch großräumig ausweichen.

Die Generalsanierung des Abschnittes zwischen Gmünd und Spittal startete im August 2005 und umfasst die Sanierung von rd. 200.000 Quadratmeter Fahrbahn, 15 Brücken und die Errichtung von 47.000 Quadratmeter Lärmschutzwand sowie einer rd. 900 m langen Einhausung im Bereich von Trebesing. Die Gesamtkosten betragen rd. 100 Mio. Euro und werden aus den Einnahmen der ASFINAG aus Mauten, Vignettenerlösen sowie LKW-Maut finanziert.

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