Neuer Vorstand der Landjugend Österreich gewählt

Marold und Kessel folgen Köstinger und Rosner nach

Wien (AIZ) - Seit 13.10. stehen Daniela Marold (23) aus der Steiermark und Johannes Kessel (28) aus Niederösterreich 90.000 Jugendlichen in ganz Österreich vor. Als Stellvertreter wurden Elisabeth Pekovits (23) aus dem Burgenland, Roland Weber (28) aus Niederösterreich und als Bundesagrarkreisleiter Alexander Woertz aus Tirol ernannt. Der neue Bundesvorstand der Landjugend Österreich löst damit Elisabeth Köstinger und Patrick Rosner nach vier erfolgreichen Jahren in dieser Funktion ab. Das neue Führungsteam möchte die Landjugend weiterhin als starke Interessenvertretung für Junglandwirte und Jugendliche im ländlichen Raum positionieren und die Mitglieder verstärkt zu einem aktiven Mitgestalten ihrer Heimat anregen.

Marold tritt für offizielle Anerkennung außerschulischer Bildung ein

Die neue Bundesleiterin, die 23-jährige Steirerin Marold, wird bei der Landjugend die Bereiche Bildung und Mitgliedermotivation übernehmen. Seit zwei Jahren bietet die Organisation neben ihrem umfassenden Ausbildungsprogramm für ihre Funktionäre auch den EU-zertifizierten Lehrgang "aufZAQ" an und vermittelt als einzige Stelle in Österreich internationale Praktika für Junglandwirte, die bereits von mehr als 700 Teilnehmern in Anspruch genommen wurden. "Die maßgeschneiderte Weiterbildung für unsere Mitglieder ist seit Jahren Arbeitsschwerpunkt der Landjugend. Als Bundesleiterin möchte ich mich verstärkt dafür einsetzen, dass außerschulische Bildung eine offizielle Anerkennung findet", so Marold. Die Bauerntochter aus Aigen im Ennstal war vor ihrer Wahl zur Landjugend-Bundesleiterin bereits ein Jahr als Bundesvorstands-Stellvertreterin im Amt. Beruflich ist sie als Buchhalterin tätig.

Kessel als Brückenbauer zwischen Landwirtschaft und Konsumenten

Kessel stammt von einem niederösterreichischen Bergbauernhof in Annaberg ab. Als Bundesleiter der Landjugend wird er vorrangig für die Agenden Landwirtschaft und Konsumenteninformation verantwortlich sein. "Ich sehe es als Aufgabe der Landjugend, als Brückenbauer zwischen Landwirtschaft und Konsumenten aufzutreten. Dabei möchte ich die Öffentlichkeit speziell auf die Leistung der Landwirtschaft im Bereich Landschaft und Umweltschutz sowie den Wert von erneuerbarer Energie aufmerksam machen", beschreibt Kessel die konkreten Ziele in seiner neuen Funktion. "Es ist mir auch ein großes Anliegen, noch mehr Jugendliche dazu zu motivieren, sich durch ehrenamtliches Engagement aktiv in die Gestaltung des ländlichen Lebensraumes einzubringen." Der gelernte Tischler war zuletzt zwei Jahre lang Landesleiter der Landjugend NÖ. Zurzeit arbeitet er als Filialleiter eines Raiffeisenlagerhauses und wird den Hof seiner Eltern übernehmen.

Starkes Stellvertreter-Team aus Ost- und Westösterreich

Pekovits und Weber werden gemeinsam die Stellvertretung des Bundesvorstands übernehmen. Pekovits war der Landjugend bisher als Landesleiterin des Burgenlandes verbunden und Weber übt die Funktion des Bundesvorstands-Stellvertreters seit 2005 aus und wurde somit in seinem Amt für zwei weitere Jahre bestätigt. Das Bundesvorstands-Team vervollständigt Woertz, der seit 2005 als Vorsitzender des Bundesagrarkreises tätig ist und bei der Neuwahl in dieser Funktion wiederum in den Bundesvorstand aufgenommen wurde.

Professionalisierungs-Schub unter Köstinger und Rosner

Der Landjugend-Vorstand wird für zwei Jahre gewählt und kann maximal zwei Mal hintereinander dieses Amt ausüben - so wie der "altgediente" Bundesvorstand, Köstinger und Rosner, die nach vier Jahren ihr Amt übergeben. Unter Köstinger und Rosner hat die Landjugend durch verstärkte Informationsarbeit in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht und sich durch Professionalität und Sachkompetenz als starker Partner in der Agrarpolitik etabliert. Höhepunkt in diesem Zusammenhang war sicherlich das Auftreten beim EU-Agrarministerrat in Krems im Mai 2006, wo die Landjugend stellvertretend für Europas Jugend ihre Standpunkte vor internationalen Spitzenpolitikern vortragen durfte. Die große 50-Jahr-Feier der Landjugend im Jahr 2004 fiel ebenso in die Vorstandsperiode von Köstinger und Rosner. Das im wahrsten Sinne sichtbarste Zeichen ihrer Arbeit wird aber noch einige Jahre sehr präsent sein: nämlich das im Jahr 2003 entwickelte und bundesweit eingeführte Landjugend-Logo, das das gemeinsame Auftreten der Jugendorganisation in ganz Österreich durch ein professionelles, einheitliches Corporate Design noch weiter unterstreicht.
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