Greenpeace: Tiroler Verkehrspaket richtiger Schritt, aber nicht weit reichend genug

Für Tiroler Bevölkerung Gefahr im Verzug. Bund muss Dieselsteuer anheben.

Wien/Innsbruck (OTS) - "Die heute vom Tiroler Landeshauptmann erlassene Verordnung zum Abgassanierungsgebiet Inntal ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus muss es aber Maßnahmen geben, die zwischen den größten Umweltsündern wie etwa Euro1-Lkw und relativ sauberen Kfz-Technologien, etwa mit Partikelfiltern und vernachlässigbar geringen Stickoxid-Emissionen, unterscheiden", so Greenpeace-Verkehrssprecher Erwin Mayer.

Pro Jahr sterben allein in Österreich rund 5.500 Menschen an Feinstaubemissionen. "Aus Sicht der transitgeplagten Tiroler Bevölkerung muss man von Gefahr im Verzug sprechen. Deshalb ist es notwendig, dass die Dieselbesteuerung von der Bundesregierung so schnell wie möglich auf das Niveau Deutschlands angehoben wird. Weiters sollte auch beim Lkw-Road Pricing eine ökologische Differenzierung nach Schadstoffklassen eingeführt werden", so Mayer.

"Wir erwarten uns, dass sowohl der jetzige als auch der künftige Verkehrsminister sich hinter das Tempo-100-Limit zum Schutz der Bevölkerung stellt und nicht wie im Fall des Tempolimits in Oberösterreich versucht, eine Abgas reduzierende Maßnahme zu torpedieren", so Mayer.

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