VP-Kenesei: Teure Flops der Wiener Stadthalle

Wien (VP-Klub) - "Die Wiener Stadthalle ist nicht jene heile Welt, die immer vorgegaukelt wird", so die Reaktion von ÖVP Wien Mandatar Günter Kenesei auf eine Pressekonferenz der Stadthallen Unternehmensleitung.

Es hätten sich in letzter Zeit die geschäftlichen Flops gemehrt. So habe man etwa zwei Mal in Folge mit überaus schlecht besuchten Operettenproduktionen insgesamt 300.000 Euro in den Sand gesetzt. "Besonders erstaunlich ist die Tatsache, dass die Stadthalle nach dem Publikumsflop einer Aufführung der ’Zirkusprinzessin’ auch noch ihr Glück mit der ’Csardasfürstin’ versucht hat. Wiederum aber vergeblich", so Kenesei. Aller Logik nach hätte man gewarnt sein und auf einen weiteren Abenteuerausflug in die Welt der Operette verzichten müssen. Man habe damit nicht nur der Stadthallenbilanz Schaden zugefügt, sondern auch dem Spielort Trabrennbahn Krieau keinen guten Dienst erwiesen. Angesichts solcher Managementfehler kann die Zukunft der Stadthalle so rosig nicht sein, auch wenn es Produktionen gibt, die durchaus ein Publikumsrenner sind. "Das Stadthallenmanagement ist daher dringend dazu aufgefordert, in Zukunft Produktionen wie die Csardasfürstin standhaft abzulehnen, auch wenn anderslautende Weisungen von oben im Spiel sind", schließt Kenesei.

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