FP-Mahdalik kritisiert geplante Ring-Sperre bei der EM 2008

Donauinsel statt Verkehrschaos mit Ansage gefordert

Wien, 16-10-2006 (fpd) - Heftige Kritik an den Planungen der Stadt Wien für eine Komplettsperre der Ringstraße während der Fußball-EM im Juni 2008 übt FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik. Die Fan-Meile nach dem Vorbild Berlins bei der WM soll auf der Donauinsel eingerichtet werden, um ein Verkehrkatastrophe biblischen Ausmaßes zu verhindern.

Ein dreiwöchiges Stauchaos im gesamten Stadtgebiet wäre die Folge der Totalsperre des Ringes für Autos und Straßenbahn. Mehr als 30.000 Fahrzeuge befahren Wiens Prachtstraße pro Tag. Wohin diese dann ausweichen sollen, ist selbst Verkehrsexperten ein Rätsel. Im Rathaus wurden für diesbezügliche Untersuchungen gerade wieder 140.000 Euro locker gemacht, kritisiert Mahdalik.

Die naheliegende Variante einer Fan-Meile auf der Donauinsel wurde nach Angaben der SPÖ im Planungsausschuss deshalb verworfen, "weil die Verkehrsanbindung nicht optimal ist". Das ist schon deshalb verwunderlich, weil das Donauinselfest laut Prof. Kopietz jährlich 3 Millionen Besucher verteilt auf 3 Tage anlockt. Das ergibt 1 Million Besucher pro Tag, die ohne Probleme verkraftet werden.

Nach Schätzungen des Planungsressorts wird das Fandorf täglich rund 100.000 Fußballbegeisterte anlocken, also nicht einmal ein Zehntel davon. Das soll auf der Donauinsel nicht zu bewerkstelligen sein?

Die FPÖ fordert die Stadt Wien daher auf, die Schnapsidee der Ringsperre schnell in der Rundablage zu entsorgen und keine weiteren Steuergelder dafür zu verschwenden. Die Donauinsel ist dafür bestens geeignet, schloss Mahdalik. (Schluss)am

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