Helm zu PH-Rektoren: Gehrer hielt sich an Vorschläge der Hochschulräte

Auswahl erfolgte nach Qualifikationskriterien

Wien (OTS) - Die ständigen Unterstellungen, dass die Bestellung
der neuen Rektoren und Vizerektoren der Pädagogischen Hochschulen nach parteipolitischen Kriterien erfolgte, sind auf das Schärfste zurückzuweisen. "Derartige Unterstellungen schaden der neuen Institution, brüskieren die Hochschulräte und letztlich auch die hoch qualifizierten Bewerber", stellte der Generalsekretär des Bildungsministeriums, Hermann Helm, fest.

Jede der acht pädagogischen Hochschulen des Bundes verfügt über einen fünfköpfigen Hochschulrat, dessen Mitglieder von Bund und Land bestellt werden und dem auch der jeweilige amtsführende Landesschulratspräsident bzw. Landesschulratspräsidentin oder Stadtschulratspräsidentin angehört. Diese Hochschulräte haben auf Grundlage von Auswahlverfahren (Hearings und Assessments) Kandidaten für die Position der Rektorinnen oder Rektoren vorgeschlagen. Ausschlaggebend dafür war die fachliche Qualifikation. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer hat ausnahmslos jeweils die Erstgereihten bestellt.

Mit den permanenten ungerechtfertigten Angriffen auf Bildungsministerin Gehrer und den damit verbundenen Unterstellungen bringt man die Schule und damit diejenigen, die sie tragen, nämlich die Lehrerinnen und Lehrer, in Misskredit.

Es wäre jeder gut beraten, dies wenigstens nach Ende des Wahlkampfes zu akzeptieren. Jetzt kommt es darauf an, den Gründungsrektorinnen und Gründungsrektoren einen guten Start für ihre wichtige Aufgabe zu ermöglichen und ihnen nicht mit unsachlicher Kritik die Arbeit unnötig zu erschweren.

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