Jetzt "Grünes Licht" für KWF und damit für 1.000 neue Arbeitsplätze

LH Haider: KWF wurde für zusätzliche Wirtschaftsförderungen ermächtigt - Großprojekte auf Schiene

Klagenfurt (LPD) - Einstimmig von der Landesregierung beschlossen wurde heute, Freitag Abend, die Ermächtigung für den Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds den Haftungsrahmen für Wirtschaftsförderungen um 52,2 Mio. Euro zu erweitern. Das teilte Landeshauptmann Jörg Haider nach der Regierungssitzung mit. Damit sei es auch möglich, zwei geplante Großprojekte zu realisieren. Dabei handelt es sich um die Errichtung eines Werkes eines Motorenwerk, der rund 100 Mio. Euro investiert und damit 470 Arbeitsplätze schafft, sowie um die Ansiedlung eines holzverarbeitenden Betriebes im Lavanttal, der ein Investitionsvolumen von rund 120 Mio. angibt und rund 200 Arbeitsplätze schaffen soll. Dafür werden von Land und Bund jeweils 22,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Mit etwa 80 Projekten die zusätzlich beim KWF anstehen, werden an die 1.100 Arbeitsplätze in den nächsten drei Jahren entstehen. Weiters teilte der Landeshauptmann mit, dass auch beschlossen wurde, dass es für mittelständische Betriebe, die mehr Arbeitsplätze als geplant schaffen, eine Bonifikation geben solle. Geeinigt habe man sich auf darauf, Einsparungserfolge bei der Strukturreform der Landesgesellschaften der Wirtschaftsförderung zugute kommen zu lassen. Beschlossen wurde auch, 500.000 Euro an Exportförderung den Kleinunternehmen zukommen zu lassen. Damit werde auch die Breitbandinitiative mit Leben erfüllt, so Haider.

Laut KWF habe es mit der jetzigen, die beste Förderperiode der Geschichte gegeben. Es herrsche enormes Interesse seitens der Betriebe, Investitionen zu tätigen. Mit der zusätzlichen Wirtschaftsförderung gelinge es, Dauerarbeitsplätze zu schaffen, was für die Regionen besonders wichtig sei, unterstrich der Landeshauptmann. Künftig werde der KWF über ein Budget um die 30 Mio. Euro pro Jahr verfügen, derzeit seien es 40 Mio. Euro. Er werde künftig sein Grundbudget um fünf Mio. Euro reduzieren, was aber durch erhöhte Technologiemittel seitens der EU wieder wettgemacht werden könne, erklärte Haider. Die Verhandlungen über die Ansiedlung des Motorenwerks im Lavanttal würden in wenigen Tagen beginnen, kündigte Haider an. Auch über ein Stahlwerk werde verhandelt, wofür als Standorte Ebenthal und Spittal/Drau in Betracht gezogen werden. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0004